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Bauantrag/Baugenehmigung

Notwendige Unterlagen

Bauantragsunterlagen

Eine wichtige Voraussetzung für ein reibungsloses und möglichst schnelles Baugenehmigungsverfahren ist ein vollständiger Bauantrag mit allen erforderlichen Unterlagen/Nachweisen. Müssen Unterlagen/Nachweise nachgefordert oder Fragen geklärt werden, verzögert dies die weitere Bearbeitung Ihres Antrages erheblich. Erst wenn der Antrag hier vollständig vorliegt, kann die weitere Bearbeitung erfolgen und die Fachbehörden zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert werden.

Sollte der Antrag nicht vollständig und somit prüfungsfähig vorgelegt werden, kann dieser auch nach § 72 Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen kostenpflichtig zurückgewiesen werden.

Vollständig ist ein Antrag dann, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bau-aufsichtsamtes anhand Ihrer Unterlagen alle für die Prüfung Ihres Bauvorhabens relevanten Fragen beurteilen können.

Der Umfang der notwendigen Prüfung, und damit der erforderlichen Bauvorlagen, ist abhängig vom beantragten Bauvorhaben. Genaue Angaben über Anforderungen, die an die notwendigen Bauvorlagen zu stellen sind, enthält die Bauprüfverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

Folgende Angaben sind aber bei jedem Bauvorhaben erforderlich:

  • Antragsformular
    Alle Anträge sind mit den aktuellen amtlichen Formularen einzureichen. Die entsprechenden amtlichen Formulare befinden sich in meiner Formularsammlung im Anhang.
  • Bauherr/Bauherrin
    Name, Adresse, Telefon-, Fax- und Handynummer und ggfls. Mail-Adresse. Bei Ehepaaren und bei juristischen Personen ist immer die Angabe eines/r Bevollmächtigten erforderlich.
  • Wer ist der Entwurfsverfasser
    Name, Adresse, Telefon-, Fax- und Handynummer und ggfls. Mail-Adresse. Außerdem ist ein Nachweis über die Bauvorlageberechtigung beizufügen.
  • Wo soll gebaut werden
    Adresse, Flur, Flurstücksbezeichnung des Grundstückes
  • Nachweis über die nähere Umgebung
    Auszug aus der Deutschen Grundkarte im Maßstab 1:5.000 und der Flurkarte
  • Wie soll auf dem Grundstück gebaut werden
    Lageplan im Maßstab 1:500 mit allen im Einzelfall erforderlichen Maßen und der Darstellung von Nachbargrundstücken und Nachbargebäuden
  • Was soll gebaut werden
    Bauzeichnungen im Maßstab 1:100. Erforderlich sind alle Grundrisse, Schnitte, Ansichten und eine Baubeschreibung. Abhängig von der Art des Bauvorhabens können weitere Nachweise (rechnerische Nachweis zur Vollgeschossigkeit, Fußbodenhöhe über Gelände, Angaben zum Brandschutz) erforderlich sein.
  • Welche Nutzung ist vorgesehen
    Die vorgesehene Nutzung muss in die Zeichnungen eingetragen sein. Im Falle einer gewerblichen Nutzung ist eine gesonderte Betriebsbeschreibung erforderlich
  • Ausmaß der Bebauung oder Nutzung
    Eine Berechnung der Wohnfläche, Nutzfläche und des umbauten Raumes muss beigefügt sein
  • Bereitstellung der Stellflächen
    Die Anzahl der erforderlichen PKW-Stellplätze muss nachgewiesen und im Lageplan dargestellt sein
  • Wie wird der Brandschutz gewährleistet
    Die Pläne und die Baubeschreibung müssen Angaben über die Sicherstellung des Brandschutzes enthalten. Abhängig vom Bauvorhaben kann auch die Vorlage eines Brandschutzkonzeptes erforderlich werden
  • Was kostet die Baumaßnahme
    Die Rohbaukosten sind bei Neubau und Erweiterungsmaßnahmen anzugeben. Bei Umbau beziehungsweise Nutzungsänderungen sind die Herstellungskosten anzusetzen.

Gebühren

Die Bearbeitung eines Bauantrages ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühr wird auf Grundlage der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung für das Land Nordrhein-Westfalen berechnet und festgesetzt. Sie ist abhängig von der Rohbausumme, in Einzelfällen kann auch der Herstellungswert Berechnungsgrundlage sein.

Die Gebührenpflicht entsteht mit dem Antragseingang. Wird ein Antrag abgelehnt oder zurückgenommen, fallen auch hier Gebühren für die bisher geleistete Arbeit an.

Formulare

Im November 2004 wurden für verschiedene Baugenehmigungsverfahren neue amtliche Vorducke eingeführt und für verbindliche erklärt. Seither werden diese Formulare durch die OWL-weite Kooperation der Bauaufsichtsbehörden regelmäßig aktualisiert.

Formulare für den gesamten Kreis Herford und die Stadt Herford

externes PDF - Dokument Befreiungsantrag nach §31 BauGB
externes PDF - Dokument Antrag auf Auszug aus dem Liegenschaftskataster
  

PDF - Dokument

BESCHREIBUNG DER GRUNDSTÜCKSENTWÄSSERUNGSANLAGE für Herford !(Entwässerungsbeschreibung)

Bauen

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Sie möchten auf Ihrem Grundstück oder an Gebäuden bauliche Änderungen vornehmen oder eine bestehende Nutzung ändern? Dann ist ihr zentraler Ansprechpartner die Bauaufsicht der Hansestadt Herford.

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Bei Neubauten spielen neben den bauordnungsrechtlichen Belangen, die durch die Bauaufsicht vertreten werden, immer auch die planungsrechtliche Situation eine Rolle.

Grundsätzlich können bei Neubauten drei Fälle unterschieden werden:

Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans/ Neubaugebiete

Die Hansestadt Herford hat einen Bebauungsplan aufgestellt, innerhalb dessen auch Ihr Grundstück liegt.
Sie können ihr Grundstück baulich so nutzen, wie es durch den Bebauungsplan vorgegeben wird. Die Mitarbeiter|Innen der Abteilung Stadtplanung, Grünflächen und Geodaten geben Ihnen gerne Auskunft über die konkreten Inhalte der Bebauungspläne.
Für größere zusammenhängende Neubaugebiete müssen in der Regel zunächst die Erschließungsanlagen hergestellt werden. Zu diesem Zwecke wird zwischen der Stadt und einem externen Erschließungsträger ein Erschließungsvertrag abgeschlossen.
Nach Fertigstellung der Erschließungsanlagen werden die Baugrundstücke schließlich durch den Erschließungsträger selbstständig vermarktet.
Freie Neubaugebiete

 

Im Zusammenhang bebauter Ortsteil/ Baulücken

Beispiel:
Es handelt sich bei dem Grundstück um eine Baulücke, es gibt keinen Bebauungsplan, allerdings weist die Fläche einen deutlichen Bezug zu den bestehenden Bebauungsstrukturen auf.
In diesem Fall beurteilt sich die Zulässigkeit eines Neubauvorhabens gemäß § 34 Baugesetzbuch (BauGB) nach der umliegenden Bebauung. Das bedeutet, dass sich ein Vorhaben nach Art und Maß der Nutzung in die städtebauliche Struktur der näheren Umgebung einfügen muss.

 

Im Außenbereich

Beispiel:
Das Grundstück weist keinen unmittelbaren Bezug zur umliegenden Bebauung auf und liegt im sogenannten Außenbereich gemäß § 35 Baugesetzbuch (BauGB). Der Außenbereich ist neben der maßvollen Ergänzung und Änderung von bestehenden Gebäuden und Anlagen nur sogenannten privilegierten Bauvorhaben vorbehalten.
Dies sind beispielsweise landwirtschaftliche Betriebe oder Betriebe, die der Nutzung von erneuerbaren Energien dienen.
Durch den Gesetzgeber wird vorgegeben, mit dem Außenbereich schonend umzugehen und die Flächenversiegelung auf ein Minimum zu beschränken. Der freie Neubau von Wohngebäuden beispielsweise ist hier in aller Regel also nicht möglich.

 

Formulare