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Senioren

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Büro für Behinderten- und Seniorenfragen

Gebärdenvideo Büro für Behinderten und Seniorenfragen

 



Das Büro für Behinderten- und Seniorenfragen ist eine Serviceeinrichtung der Hansestadt Herford.

Ob telefonisch oder persönlich, unsere Beratung richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen.

Zu den Aufgaben des Büros gehören die Planung für Senioren, die Betreuungsstelle, der Soziale Außendienst und die aufsuchende Pflegeberatung.

Projekte wie die "Quartiersentwicklung Elverdissen", werden von hier aus ebenso umgesetzt.

Seniorenwegweiser Aktiv und informiert ab 55Neue Auflage “Aktiv und informiert ab 55“

Sozialer Außendienst | Aufsuchende Pflegeberatung

 

1Der Soziale Außendienst der Hansestadt Herford ist für hilfe- und pflegebedürftige Menschen zuständig und bietet Hausbesuche an.
Er hilft Ihnen, wenn Sie zum Beispiel Hilfe zur Pflege nach dem Sozialhilferecht und dem Pflegeversicherungsgesetz beantragen möchten.
Er berät Sie und hilft Ihnen im Umgang mit Behörden und Einrichtungen oder vermittelt Ihnen Fachdienste, wenn eine Not- oder Problemsituation dies erforderlich macht.

Wir bieten zudem eine qualifizierte Beratung für pflegende Angehörige und/oder Nachbarn an.
Neben der persönlichen Betreuung halten wir noch umfangreiches aktuelles Informationsmaterial für Sie bereit.
Informationen zur Wohnberatung/Wohnraumanpassung hält der Kreis Herford bereit.

Leistungen der Pflegekasse nach automatischer Überleitung der bisherigen Pflegestufen in Pflegegrade (ab 01.01.2017)

Fragen rund ums Geld1lz

Rente

Seit dem 01.10.05 treten alle Rentenversicherungsträger unter dem gemeinsamen Namen „Deutsche Rentenversicherung“ auf.
Für alle Versicherten und Rentner in Deutschland ist damit die Deutsche Rentenversicherung ihr Ansprechpartner. Informieren Sie sich bitte rechtzeitig über Ihre künftigen Rentenansprüche, damit Sie eventuell noch Entscheidungen über eine Zusatzversorgung treffen können.
Bei folgenden Stellen erhalten Sie kostenlose Auskünfte:

  • Rentenstelle der Hansestadt Herford Rathausplatz 1
  •  Versichertenälteste
    Die Anschriften erhalten Sie über die Rentenstelle der Hansestadt Herford oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de
  • Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutsche Rentenversicherung Am Bahnhof 6, Beratungsstelle Bielefeld 33602 Bielefeld, Tel.: (0521) 5254-0 (Zentrale).
    Termine Rentenberatung in Herford
  •  

Wohngeld

Gebärdenvideo Wohngeld

Wohnen kann teuer sein. Wenn Sie die Kosten für eine angemessene Wohnung nicht aufbringen können, haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Wohngeld.
Es wird entweder als Mietzuschuss gezahlt, wenn Sie zur Miete wohnen, oder als Lastenzuschuss bei selbst genutztem Wohnungseigentum. Wohngeld muss nicht zurückgezahlt werden.
Ob ein Anspruch besteht und wenn ja, in welcher Höhe, hängt im Wesentlichen von Ihrem Einkommen, von den Familienverhältnissen und von der Höhe der Miete beziehungsweise der Aufwendungen ab.
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Grundsicherung und Sozialhilfe

Auch Ältere oder Menschen mit Behinderungen können in Not geraten. Es gibt Situationen, in denen keine Krankenkasse, keine Unfallversicherung und keine Altersversorgung helfen. Doch dann bleiben immer noch die Sozialhilfe und Grundsicherungsleistungen. Dieses sind staatliche Leistungen, auf die Sie einen Anspruch haben, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das gilt allerdings nur, wenn für Sie keine Möglichkeit besteht, sich selbst zu helfen.
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Hilfe zum Lebensunterhalt

Gebärdenvideo Hilfe zum Lebensunterhalt

Der Begriff „notwendiger Lebensunterhalt“ umfasst den Bedarf an Ernährung, Kleidung und Unterkunft einschließlich Heizung, Hausrat sowie anderen Bedürfnissen des täglichen Lebens. Wenn Sie den notwendigen Lebensunterhalt weder aus eigenem Einkommen oder Vermögen noch durch andere Personen (z. B. Angehörige) bestreiten können, und keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld II oder Grundsicherungsleistungen haben, besteht ggf. ein Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt.
Als Faustregel gilt: Bedarf minus Einkommen = Höhe der Leistung.
Die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens werden in Regelsätzen bemessen, hinzu kommen die Kosten der Unterkunft (Miete oder Belastungen bei Hauseigentum) und der Heizung, jeweils im angemessenen Umfang. Zusätzlich gibt es Mehrbedarfszuschläge. Hier muss der jeweilige Einzelfall berücksichtigt werden. Diesem Bedarf wird grundsätzlich Ihr Einkommen gegenübergestellt, wie zum beispiel die Rente und / oder das Wohngeld. Der Unterschiedsbetrag ist dann die Hilfe zum Lebensunterhalt.
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Hilfe zur Pflege

Gebärdenvideo Hilfe zur Pflege

Die persönlichen Voraussetzungen, die Sie für die „Hilfe zur Pflege” erfüllen müssen, entsprechen im Wesentlichen denen der Pflegeversicherung.
Das Sozialamt ist zwar an die Entscheidung der Pflegekasse gebunden, erhalten Sie jedoch keine Leistungen der Pflegeversicherung oder reichen diese nicht aus, kann Hilfe zur Pflege (ergänzend) beantragt werden.
Anders als bei der gesetzlichen Pflegeversicherung muss bei der Sozialhilfe Ihr Einkommen und Vermögen berücksichtigt werden. Ist Ihr Einkommen geringer als diese Grenze, wird Sozialhilfe grundsätzlich voll gezahlt. Im umgekehrten Fall ist das übersteigende Einkommen im angemessenen Rahmen einzusetzen. Gleichartige Leistungen, wie etwa von der Pflegekasse, hat das Sozialamt zu berücksichtigen.
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Eingliederungshilfe

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Sind Sie körperlich, geistig oder seelisch auf Dauer wesentlich behindert und dadurch wesentlich in ihrer Fähigkeit an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt, oder droht eine solche Behinderung, kann Eingliederungshilfe gewährt werden.
Die Leistungen zielen darauf ab, ein weitgehend selbständiges Leben zu ermöglichen. Eingliederungshilfe ist grundsätzlich nur möglich, wenn kein vorrangig verpflichteter Träger (z. B. Krankenversicherung, Pflegekasse etc.) tätig werden kann.
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Miet | Energierückstände

Diese können unter bestimmten Voraussetzungen als Darlehen übernommen werden. Nähere Informationen hierzu:

Maren Brakmann

Fachstelle für Wohnungserhalt und -sicherung, wirtschaftliche Prävention
Hermannstraße 16
Tel. 05221 189-6112
Fax 05221 189-690
E-Mail schreiben
Raum 1.2
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Härtefallregelung bei Zuzahlungen im Krankheitsfall

Gebärdenvideo Härtefallregelung bei Zuzahlungen im Krankheitsfall

Zuzahlungen für Medikamente, Verbände oder Heilmittel betragen zwar häufig nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten für die Krankheit.
Für Menschen aber, die chronisch krank oder behindert sind, können Sie zu einer finanziellen Belastung werden – gerade dann, wenn das Einkommen niedrig ist. Es ist sichergestellt, dass niemand durch Zuzahlungen überfordert wird.
Dies gilt, wenn Sie mit Ihrem Einkommen unterhalb bestimmter Grenzen liegen („Sozialklausel”), oder wenn im Kalenderjahr von Ihnen mehr als ein zumutbarer Betrag dafür aufzuwenden ist („Überforderungsklausel”). Im ersten Fall werden Sie von bestimmten Zuzahlungen vollständig befreit, im zweiten Fall erstattet Ihnen die Krankenkasse den Betrag, der Sie „überfordert”. Wegen der derzeit geltenden Einkommensgrenzen und den einzelnen Möglichkeiten der vollständigen oder teilweisen Befreiung, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse.

Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht

Gebärdenvideo Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht

Eine vollständige Beitragsbefreiung ist für folgende Personen möglich: (§ 4 Absatz 1 Nummer 10 des Rundfunkgebührenstaatsvertrages)

1. Taubblinde Menschen und Empfänger von Blindenhilfe nach § 72 des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII)

2. Empfänger von Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld sowie Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

3. Empfänger von Hilfe zur Pflege, Sonderfürsorgeberechtigte, Empfänger von Pflegezulagen, volljährige in stationären Einrichtungen

4. Empfänger von Ausbildungsförderung, Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildungsgeld

5. Personen, die unter die Härtefallregelung fallen

Eine Beitragsermäßigung ist für den folgenden Personenkreis möglich: blinde, wesentlich sehbehinderte oder hörgeschädigte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 60 und einer Zuerkennung des Merkzeichens F, behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 80 und einer Zuerkennung des Merkzeichens RF.
mehr Informationen

Karin Hasenstein-Ellinghaus

Geschäftsstelle Behinderten-, Senioren- und -Integrationsrat, Schwerbehindertenaus- weise, GEZ-B
Tel. 05221 189-268
Fax 05221 189-866
E-Mail schreiben
Raum 131
E-Mail schreiben (Geschäftsstelle Seniorenbeirat)
Adresse exportieren

Telefontarife

Gebärdenvideo Telefontarife

Bei der Gewährung des Sozialtarifes handelt es sich um eine freiwillige soziale Leistung der Deutschen Telekom. Der Betrag von 8,72 € für blinde, gehörlose und sprachbehinderte Menschen, die einen GdB von mindestens 90 % besitzen und 6,94 € für schwerbehinderte Menschen, die in ihrem Ausweis das Merkzeichen „RF“ haben, wird hierbei mit den Kosten der vom Anschluss ausgehenden T-Net-Standard-Verbindungen verrechnet.

 Die Gespräche müssen allerdings über das Netz der Deutschen Telekom geführt werden. Der Sozialtarif gilt auch, wenn ein im Haushalt lebender Angehöriger die genannten Voraussetzungen erfüllt. Auskünfte sowie Anträge sind in allen T-Punkt-Läden der Deutschen Telekom-AG erhältlich. Weiterhin können unter der Servicenummer 0800 3301000 kostenlose Auskünfte zu den aktuellen Tarifen der Telekom erfragt werden.

 

Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderungen

Gebärdenvideo Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderungen

Finanzielle Hilfen unterstützen Sie dabei, den Alltag bei einer Schwerbehinderung leichter bewältigen zu können. Damit Sie diese finanziellen Hilfen erhalten, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die im amtlichen Schwerbehindertenausweis (Grad der Behinderung mindestens 50) kenntlich gemacht werden.

Schwerbehindertenausweis

Gebärdenvideo Schwerbehindertenausweis

Die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft erfolgt beim Kreis Herford. Dort kann der Antrag direkt gestellt werden:

Kreis Herford – Soziales
Amtshausstraße 3, Ebene 2, Telefon: 05221-131230

Antragstellung und Verlängerungen sind auch möglich bei der Hansestadt Herford:

Büro für Behinderten- und Seniorenfragen im Rathaus, Rathausplatz 1
Zimmer 131, Telefon: 05221-189268; eMail: karin.hasenstein@herford.de

Öffnungszeiten: Mo: 08.30 – 12.30 Uhr sowie
                         Do: 14.00 – 16.00 Uhr

oder hier

Finanzielle Hilfe für hochgradig Sehbehinderte und Blinde

Blinde Erwachsene unter 60 Jahren erhalten in NRW ein Blindengeld in Höhe von monatlich 653,94 €, Kinder und Jugendliche in Höhe von 327,54 €. Diese Leistung wird unabhängig von Einkommen und Vermögen gewährt. Blinde Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, erhalten Blindengeld in Höhe von 473,-- €. Wenn Einkommen und Vermögen bestimmte Grenzen nicht überschreiten, erhalten diese Personen den Differenzbetrag von 180,94 € als ergänzende Blindenhilfe nach dem SGB XII.

Als blind gelten Personen, deren besseres Auge eine Sehschärfe von nicht mehr als 2 Prozent oder eine gleichwertige Einschränkung aufweist. Beim erstmaligen Antrag ist eine augenärztliche Bescheinigung erforderlich, es sei denn, im Schwerbehindertenausweis ist bereits das Merkzeichen „BL“ eingetragen.

Blindengeld und Blindenhilfe werden nur auf Antrag gewährt. Zuständig ist der Landschaftsverband Rheinland. Der Antrag kann sowohl beim LVR als auch bei der Gemeinde- oder Kreisverwaltung eingereicht werden. Sofern Ihr Einkommen und Vermögen bestimmte Grenzen nicht überschreitet, können Sie ergänzende Blindenhilfe nach dem BSHG beantragen. Mit Vorlage einer augenärztlichen Bescheinigung über Ihre Sehbehinderung oder einem entsprechenden Eintrag ‘Bl’ in Ihrem Schwerbehindertenausweis sind Anträge auf Blindengeld bei der Hansestadt Herford zu stellen:

Büro für Behinderten- und Seniorenfragen im Rathaus, Rathausplatz 1
Zimmer 131, Telefon: 05221 189-268

Öffnungszeiten: Mo: 08.30 – 12.30 Uhr sowie
                         Do: 14.00 – 16.00 Uhr

weitere wichtige Hinweise und Vordrucke erhalten Sie beim Landschaftsverband Westfalen Lippe

Finanzielle Hilfe für Gehörlose

Besteht bei Ihnen eine angeborene oder bis zum 18. Lebensjahr erworbene Taubheit oder an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit, erhalten Sie auf Antrag eine monatliche Unterstützung von 77,00 €. Sie ist ein Ausgleich für die Mehraufwendungen, die durch Ihre Gehörlosigkeit entstehen. Diese Leistungen sind unabhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen und bleiben bei anderen Sozialleistungen (z. B. Arbeitslosengeld II und Grundsicherung) unberücksichtigt. Ihren Antrag können Sie stellen bei der

Hansestadt Herford, Büro für Behinderten- und Seniorenfragen im Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 131, Telefon: 05221-189268

Öffnungszeiten: Mo: 08.30 – 12.30 Uhr sowie
                         Do: 14.00 – 16.00 Uhr

Gebärdenvideo des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:

KFZ-Steuerermäßigungen

Für Fahrzeuge, die auf schwerbehinderte Personen zugelassen sind, sieht das Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) Steuervergünstigungen in Form einer vollständigen Steuerbefreiung oder einer Steuerermäßigung um 50 Prozent vor, § 3a KraftStG. Die Art der Steuervergünstigung bestimmt sich danach, welche Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis enthalten sind:

  • Steuerbefreiung (§ 3a Abs. 1 KraftStG)
    • H = Hilflosigkeit bei den Verrichtungen des täglichen Lebens
    • Bl = Blindheit oder hochgradige Sehbehinderung
    • aG = außergewöhnliche Gehbehinderung
  • Steuerermäßigung um 50 Prozent nach § 3a Abs. 2 KraftStG, Ausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck und
    • G = Gehbehinderung
    • Gl = Gehörlosigkeit

Auskünfte beim Zollamt Bad Oeynhausen

Parkerleichterungen

Um Behindertenparkplätze benutzen zu können, benötigen Sie eine Ausnahmegenehmigung (blauer Parkausweis). Außerdem können Sie damit in folgenden Bereichen erleichtert parken:

Beispielsweise im eingeschränkten Halteverbot oder gebührenfrei an Parkuhren und Parkscheinautomaten ohne zeitliche Begrenzung. Dafür brauchen Sie grundsätzlich das Merkzeichen ‘aG’ oder ‘Bl’ in Ihrem Ausweis. Benötigte Ausnahmegenehmigungen stellt die

Hansestadt Herford, Dezernat Bauen
Sicherheit und Ordnung, Abteilung Verkehr
Auf der Freiheit 32, Zimmer 202–204
Telefon: 05221-189-320 / -321/ -326 aus.

Ermäßigungen im ÖPNV-Freifahrt im ÖPNV

„Freifahrt“ oder Ermäßigung im ÖPNV bei Behinderungen

Wenn Sie blind, gehörlos oder hilflos, sowie gehbehindert oder außergewöhnlich gehbehindert sind, gilt die „Freifahrt“ im öffentlichen Personennahverkehr auf Antrag.

Das erforderliche Beiblatt mit Wertmarke bekommen Sie kostenlos vom Kreis Herford im Zusammenhang mit der Anerkennung Ihrer Schwerbehinderung, sofern Sie ALG II, Grundsicherung oder lfd. Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialhilfegesetz bzw. entsprechende Leistungen der Kriegsopferfürsorge beziehen. Ansonsten kostet Sie die Wertmarke 72,00 € pro Jahr oder 36,00 € pro Halbjahr. Informationen hierzu erhalten Sie bei:

Kreis Herford, Versorgungsamt, Amtshausstr. 3, Telefon: 05221-131230

Anruf-Sammel-Taxi (AST)

Die OWL-Verkehr GmbH bieten einen ergänzenden Service zu dem Bus Verkehr an, sofern die regulären Busse nicht mehr verkehren. Mit dem Anruf-Sammel-Taxi (AST) sind Sie auch in den Abendstunden zu einem günstigen Tarif mobil. Das AST holt Sie an einem Abfahrtspunkt ab und bringt Sie von dort unmittelbar vor Ihre Haustür oder an einen anderen Zielpunkt. Sie rufen in der AST-Zentrale, Telefon: 01801-212221, spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt an und nennen die Abfahrtshaltestelle und den Zielpunkt Ihrer Fahrt. Die Abfahrtszeiten des AST finden Sie im Fahrplan auf zwei separaten Tabellen.

 60plus Abo

Mit dem 60plusAbo sind Sie gut unterwegs. Zum attraktiven Preis von 45 € im Kreis Herford und Kreis Minden-Lübbecke, im Tarifraum „Sechser“ (alle vier Kreise plus Stadt Bielefeld) sogar für 59,-€ im Monat.
Nähere Auskünfte: Mobilitätsberatung OWL Verkehr GmbH Bielefeld, Tel.: 0521 – 5576660 eMail: info@owlverkehr.de

 

Wer leistet welche Hilfe1lz

Hilfen im Haushalt

Im Alter ist es normal, wenn der Hausputz und das Einkaufen nicht mehr so von der Hand gehen wie früher. Wenn Sie Hilfe brauchen, um selbständig zu Hause leben zu können, bieten sich hauswirtschaftliche Hilfen an.
Eine Besonderheit sind dabei die Mobilen Sozialen Dienste, die Sie nicht nur im Haushalt, sondern auch bei Ihrem Schriftverkehr oder der Durchführung der Hausordnung unterstützen. Begleitung und Betreuung gehören ebenso zu ihrem Angebot wie Hilfe bei der Körperpflege. Ein Kostenvergleich ist jedoch immer ratsam, denn manche Haushaltshilfen werden nach Stundensätzen, andere nach sogenannten „Modulen” abgerechnet. Informieren Sie sich gründlich. Lassen Sie sich auch beraten, inwieweit die Kosten durch die Pflegekassen oder den Sozialhilfeträger übernommen werden.

Anbieter von hauswirtschaftlichen Hilfen und Mobilen Sozialen Diensten sind die der freien Wohlfahrtspflege sowie ambulante Pflegedienste.

Die Wohlfahrtsverbände:

  •  Arbeiterwohlfahrt, Telefon: 05224 912340
  •  Caritasverband, Telefon: 67332
  •  Der Paritätische, Telefon: 55433
  •  Deutsches Rotes Kreuz, Telefon: 56784
Ambulante Pflegedienste:
  •  Bonitas, Telefon: 69990
  •  Caritas Sozialstation, Telefon: 167340
  •  Diakoniestation Herford 1, Telefon: 924950
  •  Diakoniestation Herford 2, Telefon: 83849
  •  Deutsches Rotes Kreuz Telefon: 2750120
  • Häuslicher Pflegedienst „Schwester Annemarie“, Telefon: 84704
  • Herforder Pflegeteam, Telefon: 348666
  • HKA, Telefon: 29727
  • Johanneswerk im Stadtteil, Telefon: 1740897
  • PariSozial GmbH, Telefon: 529363
  • PPD, Telefon: 2010
  • PflegensWert, Telefon: 5899240
Maßarbeit – Agentur für private Haushalte
Darüber hinaus gibt es in Herford das gemeinnützige Arbeitsmarktprojekt „Maßarbeit“, die Agentur für private Haushalte, die Ihnen vom Keller bis zum Dachboden Dienstleistungen nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen anbietet.
Maßarbeit, Berliner Str.10, Herford, Frau Stolte Telefon:177515,e-Mail: a.stolte@massarbeit.org

Essen auf Rädern

 

Eine weitere Möglichkeit, den Alltag zu erleichtern, sind die mobilen Essensdienste, kurz: Essen auf Rädern.
Anbieter für das Stadtgebiet Herford sind:

  • Meyer Menue              Telefon: 297512
  • Arbeiterwohlfahrt        Telefon: 05224 912340
  • Ernst-Louisen-Heim     Telefon: 989-0
  • Pari Sozial                  Telefon: 05741 3424-0

 

Mittagstisch in Gesellschaft

Gerade wenn Sie mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ist die Möglichkeit, einmal am Tag warm zu essen, besonders wichtig. Mittagstische bieten schmackhafte und gesunde Kost und die Chance, in Geselligkeit mit anderen zu essen.
Sie können sich entscheiden, wie oft Sie außerhalb essen wollen, meist ist eine Vorbestellung von einem Tag notwendig, in der Regel können Sie aus einer Vielzahl von Menüs wählen.
Mittagstische gibt es neben den Angeboten der Gastronomen in der Hansestadt Herford im:

  • Bürgerzentrum „HudL“, Unter den Linden 12, Telefon: 189-1016
    Montag bis Freitag 12.00 – 14.00 Uhr,
    jeden Samstag von 9.00 - 13.00 Uhr Frühstücksbuffet,
    Sonntags 14.00 – 18.00 Uhr Kaffeeklatsch
    Speisekarte
  • Ernst-Louisen-Heim , Montag bis Freitag ab 12.00 Uhr Langenbergstr. 40, Telefon: 989-0
  • Der Herforder Mittagstisch
    Dieser Mittagstisch bietet sozial benachteiligten Menschen die Möglichkeit, gegen einen geringen Kostenbeitrag einmal am Tag warm zu essen.
    Hermannstraße 16
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 13.00 – 14.00 Uhr (Kostenbeitrag 1,00 €)
    Samstag 12.00 bis 14.00 Uhr (kostenfrei)

Warenkorb - Sozialer Laden

Dies ist eine Einkaufsmöglichkeit für sozial benachteiligte Menschen (Nachweis durch Sozialhilfebescheid, ALG II und/ oder geringfügige Rente).
Jeden Mittwochnachmittag ist der kleine Laden bei der Caritas geöffnet. Hier können Backwaren vom Vortag und Lebensmittel, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen, für einen geringen Betrag gekauft werden.
Öffnungszeiten: Mittwochnachmittags: 15.00 – 18.00 Uhr, Caritasverband Clarenstraße 24, Telefon: 167330

 

Die Tafel

Gebärdenvideo zum Thema Die TafelBei der Herforder Tafel können hygienisch einwandfreie Lebensmittel die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr verkaufen lassen, sehr preisgünstig erworben werden. Für den symbolischen Beitrag von 2,– € können Erwachsene ein Lebensmittelpaket erhalten.
Voraussetzung ist ein Nachweis (Sozialhilfe, ALG II, geringfügige Rente).
Öffnungszeiten dienstags, donnerstags, freitags (freitags nur für Seniorinnen und Senioren) 13.00 – 15.00 Uhr, Benter Weg 21, 32049 Herford,  Telefon: 589453

Besuch- und Begleitdienste

Besuch- und Begleitdienste richten sich an ältere Menschen, die wegen einer Krankheit oder Behinderung an ihre Wohnung gebunden sind.
Aber auch an solche, die Begleitung für ihren Spaziergang, den Besuch einer kulturellen Veranstaltung, einer Selbsthilfegruppe, für ihre Arztbesuche benötigen oder die einfach nur Gesellschaft haben möchten.

Anbieter von Besuchs- und Begleitdiensten sind:

  • der Caritasverband                               Telefon: 167330
  • der Paritätische Sozialdienst                  Telefon:  529363
  • das Deutsche Rote Kreuz                       Telefon: 56784 und 56678
  • die Diakoniestation Herford 1 und 2 im
    Rahmen der Freiwilligeninitiative
    „Netzwerk kleiner Hilfen“                       Telefon: 54490 und Telefon: 83849 (nicht kostenpflichtig)
  • B.E.L.L.A. Besuchsdienst                       Telefon: 82051 (nicht kostenpflichtig)

Fahrdienst für mobilitätseingeschränkte Menschen

Ist in Ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkmal „aG“ eingetragen und können Sie auch mit einer Begleitperson öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen, lässt sich der Fahrdienst in Anspruch nehmen.
Er ermöglicht Ihnen mobil zu sein und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Auch Fahrten zum Arzt/zur Ärztin oder zu Therapien sind möglich. Die Abrechnung ist aber zumeist schwierig. Deshalb sollten Sie sich gründlich über die anfallenden Kosten bei dem Fahrdienst und Ihrer Krankenkasse erkundigen.
Eine berechtigte Person erhält bei geringem Einkommen und Vermögen mindestens 12 Gutscheine kostenfrei pro Quartal. Ein Fahrschein gilt für eine einfache Wegstrecke von maximal 20 Kilometern.
Antragsunterlagen und Auskunft bei: Kreis Herford, Annette Paehr, Telefon: 131285
eMail: a.paehr@kreis-herford.de

Anbieter von Krankenfahrten und Krankentransporten finden Sie im Telefonbuch unter den Stichworten Taxiunternehmen, Krankentransporte

Service- und Begleitdienste bei der Bahn

Mobilitätsservicezentrale der Bahn:
Die Zentrale berät bei der Fahrt und organisiert kostenlos bei Wunsch auch Hilfen für den Ein-, Aus- und Umstieg. Die Anmeldung erfolgt mindestens einen Tag vorher.
Erreichbar ist sie von:
montags bis freitags von 8.00 – 20.00 Uhr und samstags von 8.00 – 16.00 Uhr,
Telefon: 01805 512512

Hör- und Sprachgeschädigte können per Fax ihre Wünsche äußern: 01805 159357 oder per eMail: msz@bahn.de

Bahnhofsmission:
Die Bahnhofsmission ist ein Dienst des Johanneswerkes und vermittelt kostenfrei Reisehilfen. In besonderen Fällen können auch Reisende in Regionalzügen begleitet werden. Die MitarbeiterInnen der Bahnhofsmission in Herford sind:
montags bis freitags von 10.00 – 16.00 Uhr auf Gleis 1 präsent.
Auch außerhalb der Präsenszeiten ist eine Begleitung möglich.
Bitte telefonisch anmelden Telefon:  0521 65681 (bitte Vorwahl beachten), Fax: 0521 65681, eMail: herford@bahnhofsmission.de

Familenunterstützende Dienste

Der Familienentlastende Dienst – als Hilfe zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft – sichert die stunden- oder tageweise Betreuung eines behinderten Menschen (Kinder und Jugendliche/junge Erwachsene) im vertrauten Umfeld aber auch außerhalb der Wohnung.
So werden die betreuenden Angehörigen entlastet oder ihnen wird in Notsituationen geholfen. Anspruchsberechtigt ist, wer nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch behindert ist.

Anbieter in Herford sind:

  • Arbeiterwohlfahrt, Telefon: 05224 9123423
  • Paritätische Sozialdienste, Telefon: 529363
  • Von Bodelschwingsche Stiftungen Bethel;
    bethel.regional, Familienunterstützender Dienst Herford ,
    Bünder Straße 15a, Telefon: 108237

Ambulantes unterstütztes Wohnen für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung

Der ambulante Betreuungsdienst berät und begleitet Sie, wenn Sie als erwachsener Mensch mit einer geistigen Behinderung, Lernbehinderung und/oder Epilepsie auf Unterstützung angewiesen sind.
Er ist für Sie da, wenn Sie bereits in einer eigenen Wohnung leben oder eine eigene Wohnung beziehen wollen und dabei Hilfe brauchen. Der ambulante Betreuungsdienst stellt Ihnen bei Bedarf eine Bezugsperson zur Verfügung, die Sie unterstützt und sich um Ihre Belange kümmert. Wenn Sie bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschreiten, werden die Kosten vom örtlichen Sozialhilfeträger übernommen.

Die ambulanten Betreuungsdienste:

  • Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bethel.regional, Unterstütztes Wohnen,
    Bünder Straße 15,  Telefon: 108211
  • Lebenshilfe Herford – ambulant unterstütztes Wohnen, Telefon: 9259566

Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung (ISB)

Im Rahmen der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung wird besonders geschultes Personal zur Verbesserung der Lebenssituation von Behinderten eingesetzt. Diese unterstützenden Dienstleistungen sollen Ihnen als Mensch mit Behinderung einen größeren persönlichen Freiraum verschaffen, Ihr Leben nach eigenen Wünschen zu organisieren.
Vermittlung von Hilfen durch: PariSozial,  Telefon: 50857

Rettungsdienst | Krankentransport

Zu jeder Tages- und Nachtzeit sorgen die Beschäftigten der Feuerwehr der Hansestadt Herford für Hilfe, wenn Sie sich in einer Notsituation befinden. Das Personal ist fachkundig ausgebildet, um zuverlässig, schnell und sicher eingreifen zu können, bei Verletzungen, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder auch beim Transport von betreuungsbedürftigen Personen. Rund um die Uhr stehen dafür Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug oder Krankentransportwagen zur Verfügung. Wenn Sie Hilfe brauchen oder in Nöten sind, rufen Sie bitte an:

  • Krankentransporte, Telefon: 05223 99110
  • Rettungsdienst Telefon: 112
  • privater Krankentransport Herford „Biekra“ Telefon: 10777.
In Notfällen ist die Feuerwehr Herford rund um die Uhr für Hörgeschädigte erreichbar über die Faxnummer 05223 - 9911111

Behinderte Menschen im Beruf

Die Fachstelle „Behinderte Menschen im Beruf“ des Kreises und der Hansestadt Herford ist für alle schwerbehinderten Menschen und ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, aber auch für Schwerbehindertenvertretungen sowie Betriebs- und Personalräte die erste Anlaufstelle für eine Beratung.
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