Stromausfall

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Stromausfall/stromausfall_node.htmlWas tun bei einem Stromausfall?

Telefon, Herd, Handy, Kühlschrank, Licht... vieles in unserem Alltag hängt von Strom ab. Was Sie für den Fall eines Stromausfalls wissen sollten, finden Sie hier.

Grafik und Informationsquelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)


Stadt bereitet sich auf möglichen Blackout vor

Stadt bereitet sich auf möglichen Blackout vor

Herford, 14. November 2022. In enger Abstimmung mit dem Kreis Herford bereitet sich die Stadt auf einen möglichen Stromausfall (Blackout) vor.

„Niemand weiß, ob uns ein solches Szenario durch Netzüberlastung oder auch Sabotage tatsächlich droht, aber wir wollen für den Ernstfall gerüstet sein“, sagt Bürgermeister Tim Kähler. „Wir haben einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) eingerichtet, der sich regelmäßig trifft, um organisatorische Vorbereitungen für den Fall eines Blackouts zu treffen.“

Dort wird zusammengetragen, wo Notstromaggregate zur Verfügung stehen, wieviel Leistung sie bringen und festgelegt, wo die so genannten Notfallpunkte im Stadtgebiet aufgebaut werden. Dies sind die Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger für Fragen und Notfälle.

Im Fall eines Stromausfalls von bis zu 72 Stunden werden im Stadtgebiet 9 Notfallpunkte eingerichtet, die für die Bürgerinnen und Bürger fußläufig in maximal 3 Kilometern Entfernung erreicht werden können:

Feuerwehr-Gerätehaus Elverdissen – Schulstraße 34

Feuerwehr-Gerätehaus Schwarzenmoor – Senderstraße 111

Feuerwehr-Gerätehaus Diebrock – Zeppelinstraße 26

Feuerwache, Werrestraße – Werrestraße 103a

Gesamtschule Friedenstal – Salzufler Straße 129

Grundschule Herringhausen – Auf der Heide 6

Grundschule Eickum – Stedefreunder Straße 48

Kita Stedefreund – Ledeburstraße 15

Technisches Rathaus – Auf der Freiheit 21

Diese Notfallpunkte sind nur zum Teil mit Notstromaggregaten (Feuerwehrgerätehäuser und Technisches Rathaus) ausgestattet. Sie sind ausschließlich dafür da, den Menschen Informationen zu geben, einen Rettungswagen per Funk anzufordern und sie natürlich auch zu beruhigen.
Die Orte sind im Ernstfall 24 Stunden durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung besetzt.

An den anderen genannten Standorten werden Wagen der Servicegesellschaft für Wirtschaft und Kommunen (SWK) stehen, die per Funk einen Rettungswagen alarmieren können.

In dieser Woche wird der Kreis einen Flyer vorstellen und ihn an alle Haushalte im Kreis verteilen. Darin stehen Informationen zu einem möglichen Stromausfall. Im Innenteil gibt es für jede Kommune einen separaten Teil mit den Standorten der entsprechenden Notfallpunkte: www.kreis-herford.de/notfallpunkte

„Wir wollen keine Panik verbreiten, sondern informieren und aufklären. Das ist unsere Aufgabe als Stadt“, so Bürgermeister Kähler. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, was im Ernstfall zu tun ist und wo sie Hilfe bekommen. Wir arbeiten an einem weiteren Ausbau der Notfallinfrastruktur und werden die Bürgerinnen und Bürger darüber zeitnah informieren.“

Die Stadt Herford hat eine Hotline (189-8998) für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern eingerichtet, die ab Dienstag (15.11.22) freigeschaltet wird, auch eine E-Mailadresse stromausfall@herford.de steht für Fragen zur Verfügung.
Die Hotline ist erreichbar von: Mo-Do. von 8 - 16 Uhr,  Fr. 8 - 13 Uhr


Hotline für die Stadt Herford

Die Stadt Herford hat eine Hotline und eine E-Mailadresse für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern eingerichtet.

Hotline und E-Mailadresse sind ab Dienstag (15.11.2022) freigeschaltet und in der Zeit von:

Montag bis Donnerstag von 8.00 - 16.00 Uhr,
Freitag                              8.00 - 13.00  Uhr erreichbar.

Hotline: 05221 189 8998 

E-Mailadresse: stromausfall@herford.de


"Wissen, was zu tun ist - gut gerüstet für den Krisenfall"
Informationen der Kreisverwaltung Herford zum Thema Hochwasser

Hochwasser können in sehr unterschiedlicher Form auftreten. Kleinere Hochwasser gibt es regelmäßig, beispielsweise zur Schneeschmelze nach dem Winter. Doch es gibt auch die sogenannten "Jahrhunderthochwasser", die bundesweit für Aufsehen sorgen und lange nicht in Vergessenheit geraten – wie zuletzt im Ahrtal. Doch in allen Fällen sollte man wissen, was zu tun ist.


Was vor dem Hochwasser zu tun ist:
Es ist wichtig, die aktuellen Wettermeldungen und Hochwasserwarnungen über die Warnapp NINA, den Rundfunk oder das Internet zu verfolgen. Informationen zu aktuellen Hochwasserständen gibt es zudem bei den Hochwasserzentralen der Länder.

Zudem sollte sich frühzeitig Gedanken über die Versorgung und Evakuierung Kranker, Hilfebedürftiger und Haustiere gemacht werden. Sandsäcke, Schalbretter, wasserfeste Sperrholzplatten und Silikon sollten zum Schutz besorgt werden. Bauen Sie Rückstauklappen im Keller und schauen Sie, dass gefährliche Stoffe oder Chemikalien nicht vom Wasser erreicht werden können. Bringen Sie wertvolle Möbel oder Geräte wie Computer etc. in die oberen, hochwassergeschützten Räume und räumen Sie die Kellerräume leer. Halten Sie ihr Notgepäck (Lebensmittel, Trinken, Dokumente, Medikamente) bereit.

Wie verhält man sich bei Hochwasser?

Im Haus
Halten Sie sich während des Hochwassers nicht im Keller auf, das ist lebensgefährlich.
Dichten Sie Fenster und Türen sowie Abflussöffnungen ab.
Schalten Sie elektrische Geräte und Heizungen in Räumen, die volllaufen können, ab. Schalten Sie den Strom gegebenenfalls komplett aus (Stromschlaggefahr)

Im Auto
Fahren Sie Ihr Auto rechtzeitig aus gefährdeten Garagen oder von Parkplätzen (Achtung: Tiefgaragen können bei Hochwassergefahr zu tödlichen Fallen werden)
Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen. Wasser im Motorraum macht viel kaputt.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug abschleppen, wenn es bis über die Räder im Wasser steht.

Sonstiges:
Fahren Sie wegen der Wellenbildung und der Gefahr von Unterwasserhindernissen nicht in überflutenden Gebieten mit Booten oder anderen Fahrzeugen unnötigerweise „spazieren“.
Betreten Sie keine Uferbereiche wegen der Gefahr von Unterspülungen oder Abbrüchen. Überflutete oder teilüberflutete Straßen dürfen nicht befahren werden.
Beachten Sie die Anweisungen und Absperrungen der Einsatzkräfte.

Schritte nach dem Weichen des Hochwassers:
Beginnen Sie mit den Abpumparbeiten im Haus erst, wenn Sie sicher sind, dass der Grundwasserspiegel ausreichend gesunken ist. Zudem sollten im Rahmen einer Bestandsaufnahme alle Schäden für die Versicherung fotografiert werden. Trocknen Sie die Räume so schnell es geht, um Bauschäden oder Schimmel zu vermeiden. Nutzen Sie Heizgeräte für das Trocknen. Lassen Sie die Elektrik, Heizöltanks und in besonderen Fällen die Baustatik vom Fachleuten überprüfen und rufen Sie die Feuerwehr, wenn Schadstoffe wie Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel, Benzin, Öl und so weiter freigesetzt wurden.

Quelle: https://www.kreis-herford.de/UND-BEWEGEN/Alles-in-Sicherheit-und-Ordnung/Kampagne-Wissen-was-zu-tun-ist-gut-ger%C3%BCstet-f%C3%BCr-den-Krisenfall-/