Integriertes Klimaschutzkonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept

 

Ein Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzanstrengungen und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Ein integriertes Klimaschutzkonzept betrachtet alle klimarelevanten Bereiche. Bei den Kommunen sind das zum Beispiel eigene Gebäude, Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte, die Bereiche Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall.

Es zeigt unter anderem den kommunalen Entscheidungsträgern, welche technischen und wirtschaftlichen CO2-Einsparungspotentiale bestehen und welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um kurz-, mittel- und langfristig CO2 – Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken.

Gleichzeitig legt es Ziele zur Minderung der CO2-Emissionen fest und beschreibt, wie die Erfüllung dieser Ziele kontrolliert werden kann. Ziel des Ganzen ist es, die von der Bundesregierung vorgegebenen Ziele zur CO2 Minderung zu erfüllen.

Ende 2012 hat der Bau- und Umweltausschuss der Hansestadt Herford die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beschlossen. Das Klimaschutzkonzept wurde 2014 durch die e&u energiebüro gmbh erstellt. Anfang 2015 wurde die Umsetzung des Konzeptes vom Rat der Stadt Herford beschlossen.

Da 2019 die Hälfte des geplanten Umsetzungszeitraumes für das Klimaschutzkonzept erreicht war, wurden Politik und Öffentlichkeit im September 2019 eingeladen, im Rahmen eines Workshops zu diskutieren, wie das bestehende Klimaschutzkonzept geschärft und aktualisiert werden kann. Es wurde eine neue Zielsetzung sowie einige neue Maßnahmen erarbeitet. Der Rat hat der Aktualisierung in der Ratsitzung vom 08.05.2020 zugestimmt.