Integriertes Klimaschutzkonzept

Ein Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzanstrengungen und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Ein integriertes Klimaschutzkonzept betrachtet alle klimarelevanten Bereiche. Bei den Kommunen sind das zum Beispiel eigene Gebäude, Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte, die Bereiche Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall.

Es zeigt unter anderem den kommunalen Entscheidungsträgern, welche technischen und wirtschaftlichen CO2-Einsparungspotentiale bestehen und welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um kurz-, mittel- und langfristig CO2 – Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken.

Gleichzeitig legt es Ziele zur Minderung der CO2-Emissionen fest und beschreibt, wie die Erfüllung dieser Ziele kontrolliert werden kann. Ziel des Ganzen ist es, die von der Bundesregierung vorgegebenen Ziele zur CO2 Minderung zu erfüllen.

Ende 2012 hat der Bau- und Umweltausschuss der Hansestadt Herford die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beschlossen. Das Klimaschutzkonzept wurde 2014 durch die e&u energiebüro gmbh erstellt. Anfang 2015 wurde die Umsetzung des Konzeptes vom Rat der Stadt Herford beschlossen.

Klimaschutzkonzept Endbericht

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen 03KS5248