Daniel-Pöppelmann-Haus, Städtisches Museum

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld (Foto: Oberlichthalle in der Villa) und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle. Der in Herford geborene Barockarchitekt Daniel Pöppelmann war Namensgeber für den heutigen Sitz des Herforder Kunstvereins und des Städtischen Museums. 

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen. 

Der Textilfabrikant Heinrich Schönfeld ließ von 1874 bis 1876 für sich und seine Familie die stattliche Villa im Stil der Neorenaissance errichten. 1940 kaufte die Stadt das Wohnhaus und überließ es dem Herforder Verein für Heimatkunde, um dort das Heimatmuseum einzurichten. Seit April 2016 präsentiert das Städtische Museum in den denkmalgerecht restaurierten Räumen eine moderne stadtgeschichtliche Dauerausstellung zum 19. und 20. Jahrhundert.

Auf der anderen Seite des Stadtgrabens liegt das Alte Kreishaus Herfords, heute Sitz des Kommunalarchivs Herford – Archiv für Stadt und Kreis Herford und der Geschäftsstelle des Herforder Geschichtsvereins.

Text in Leichter Sprache:

Das Daniel-Pöppelmann-Haus ist ein Museum.
Familie Schönfeld hat das Haus vor langer Zeit als Villa gebaut.
Familie Schönfeld waren Unternehmer aus der Industrie.
An der Villa ist eine Ausstellungs-Halle.
Im Museum gibt es viele Informationen aus der Geschichte und vom Herforder Kunst-Verein.

Das Museum ist Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Museum ist Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Es gibt besondere Führungen im Museum für Menschen im Rollstuhl.

Weitere Informationen finden Sie unter:
 
Daniel-Pöppelmann-Haus

Kunstverein Herford

Sehenswürdigkeit im Stadtplan anzeigen