Herforder Münster

Das Herforder Münster war die Kirche des reichsunmittelbaren Frauenstifts und die Urpfarrkirche Herfords. Das ab 1220 unter der Äbtissin Gertrud II. zur Lippe über einem ottonischen Vorgängerbau im spätromanischen Stil erbaute Münster ist der erste Großbau einer Hallenkirche in Norddeutschland mit hoch- und spätgotischen Anbauten in den Dimensionen einer Bischofskirche.
Die Seitenschliffe sind genauso hoch wie das Mittelschiff und erzeugen dadurch eine eindrucksvolle Raumwirkung. Dieser Bau war Vorbild für viele Kirchenbauten des gleichen Typs und gab wesentliche Impulse zur Verbreitung der Gotik.

Text in Leichter Sprache:

Die Münster-Kirche war die erste Kirche in Herford.
Die Kirche war vom Frauen-Stift.
In einem Frauen-Stift leben viele Frauen zusammen,
ähnlich wie in einem Kloster.
Die Münster-Kirche ist sehr groß und hat eine besondere Bau-Art.
Nach der Bau-Art der Münster-Kirche wurden später viele Kirchen gebaut.

Die Kirche ist Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Es gibt einen Roll-Stuhl-Eingang und eine Behinderten-Toilette in der Münster-Kirche.
Es gibt eine besondere Hör-Anlage in der Kirche.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr