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Susanne Tunn: Wartestein und Situation einer Gruppe

Für ihre Arbeit „Wartestein“ spaltete Susanne Tunn (*1958) einen Stein, bearbeitete sein Inneres und fügte die Teile anschließend wieder zusammen. Die stählerne Skulptur neben dem Stein verweist auf den komplexen, labyrinthischen Innenraum, der zu den verzweigten städtischen Wasserwegen in Beziehung tritt. Zugleich wirkt die Skulptur als „Verstärker für das Rauschen des Wassers“ des nahe gelegenen Flusslaufs: Wenn sich der Betrachter den Öffnungen in dem Stein annähert, wird die verborgene, innere Form merklich auch auf akustischer Ebene erfahrbar.


Die vierteilige Skulptur „Situation einer Gruppe“ thematisiert auf andere Weise die im Stein verborgene Form. Als eine der letzten figürlichen Arbeiten der Künstlerin, lassen sich an einigen Stellen Teile oder Spuren von menschlichen Körpern entdecken, die von dem rauen Stein überwuchert zu werden scheinen.

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