Sehenswürdigkeiten

Schiller-Denkmal

Ganz in der Nähe des „Wilhelmsplatzes“ an der Schillerstraße steht eine Büste des großen deutschen Dichters Friedrich Schiller auf einem hohen Sockel aus Sandstein. Als das Denkmal am 9. Mai 1905 anlässlich des 100. Todestages eingeweiht wurde, stand es noch als Teil einer gärtnerischen Anlage in unmittelbarerer Nähe zum Wilhelmsplatz. Die bronzene Büste selbst war auf einen Sockel mit weit ausladenden Volutenbändern montiert. Herfords „Schiller-Kopf“ ist keine Einzelarbeit, sondern der fertige Abguss eines alten Gipsmodells aus dem Jahr 1837 – auf dem Kunstmarkt gekauft. Anfang 1940 wurde die Büste demontiert und als Metallspende nach Hamburg gebracht. Dort schmolz man sie jedoch nicht ein. Nachdem sie 1951 auf einem Schrottplatz entdeckt worden, kaufte der „Herforder Verschönerungsverein“ die Büste, um sie wieder in Herford aufzustellen. Es vergingen noch fünf Jahre, ehe die Büste von Friedrich Schiller auf ihrem neuen Sockel in der Nähe ihres alten Aufstellungsortes eingeweiht werden konnte.

Künstler: Johann Heinrich von Dannecker (1758-1841)
Stifter: Spenden, Herforder Verschönerungsverein