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Rückkehr nach Bielefeld 1946 bis 1966

Frieda Nadig entschließt sich eine Stelle als hauptamtliche Bezirkssekretärin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westfalen-Ost anzutreten.
Zehn Jahre später schreibt sie über den Neubeginn: „Der Nationalsozialismus hatte von der Organisation der Arbeiterwohlfahrt von vor 1933 nichts übriggelassen. So musste mit vollkommen leeren Händen neu angefangen werden.
Ein Aufruf unserer beiden Vorkämpfer Carl Severing und Carl Schreck zur tatkräftigen Hilfe löste im ganzen Bezirk ein lebhaftes Echo aus. Überall meldeten sich Männer und Frauen, die schon vor 1933 in der Arbeiterwohlfahrt tätig waren. Ein schöner Beweis, dass die Idee des Sozialismus und der Wille zur Solidarität nicht untergegangen waren.“