Unterkünfte

In Herford leben rund 280 Flüchtlinge (Stand: Dezember ´16) in städtischen Wohnungen oder privat bei Verwandten. Diese Menschen wurden der Stadt Herford zugewiesen.

Zuvor haben diese Menschen wochenlang in einer Notunterkunft gelebt wie zum Beispiel in einer Turnhalle, in einer Zeltstadt oder wie in Herford in einer Kaserne übernachtet und darauf gewartet, dass es irgendwie weitergeht.

Nun ist es soweit: diese Flüchtlinge sind registriert und ärztlich untersucht. Nach einem speziellen Verteilschlüssel werden sie den Städten und Gemeinden überall in Deutschland zugewiesen. Die Kommunen stellen dann diesen Flüchtlingen Wohnungen zur Verfügung. In der Regel sind dies städtische Wohnungen, aber auch private Vermieter bieten über die Stadt Wohnraum an.

Durch den Abzug der Britischen Streitkräfte stehen der Stadt insgesamt 250 Wohnungen zur Verfügung. Sie sind nicht alle belegt, aber einige werden bereits von zugewiesenen Flüchtlingen bewohnt.

Die Flüchtlinge leben nun also nicht mehr isoliert unter sich, sondern Wand an Wand mit Herforder Bürgern. Ihre Kinder gehen gemeinsam mit den Nachbarkindern in die Kitas und Schulen.

Viele von ihnen besuchen nun mehrmals wöchentlich einen Deutschkurs. Ansonsten heißt es für sie: warten. Warten auf die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die BAMF entscheidet, ob ihr Asylantrag angenommen oder abgelehnt wird. Das kann gerade jetzt aktuell durchaus einige Monate oder noch länger dauern.