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Jugend in Herford 1912 bis 1920

Frieda Nadig wächst in einem sozial-demokratisch geprägten und politisch engagierten Elternhaus auf.
Ihr Vater ist Mitglied der Herforder Stadtverordnetenversammlung und Mitglied des preußischen Landtags.

Frieda Nadig erlernt im Herforder Konsum-Verein den Beruf der Verkäuferin.
Mit sechzehn Jahren beginnt Frieda Nadigs politisches Engagement, sie tritt einer Arbeiter-jugendbewegung bei.
Die politische Arbeit in den Jugendbewegungen wird zu Beginn des Ersten
Weltkrieges vor allem von jungen Frauen und Mädchen getragen. 1916 wird sie Mitglied der SPD, der sie ein Leben lang treu bleibt.