Veranstaltungskauffrau*mann im Haus unter den Linden

Das Auswahlverfahren für die Ausbildungsstellen 2018 ist bereits beendet.
Informationen zum Auswahlverfahren 2019 findest du ab Herbst 2018 hier.

Pia Brüggenties, 21 Jahre alt, Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau im städtischen Bürgerzentrum "Haus unter den Linden", 2. Ausbildungsjahr

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

Pia: „Ich organisiere gerne. In meiner Freizeit bin ich ehrenamtlich bei der Kolping Jugend engagiert. Dort führe ich Spielenachmittage durch und organisiere Feste oder auch Zeltlager. Das macht mir einfach viel Spaß. Ich wollte praktisch arbeiten und nicht studieren. In meiner Ausbildung im Bürgerzentrum plane ich Veranstaltungen wie Kindertheater oder die Feierabendbühne. Zuerst ist die Idee da und dann, nach einiger Vorarbeit, stehen Wochen später die Künstler auf der Bühne. Das finde ich toll.“

Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Pia: „Hauptsächlich arbeite ich im Bürgerzentrum Haus unter den Linden. Ich mache aber in den drei Ausbildungsjahren auch 2-5 wöchige Praktika. Stationen sind die Buchhaltung der Stadtwerke, die Stadtkasse, das Stadttheater, die Stadtmarketing-Tochter Pro Herford sowie die Haupt- und Personalabteilung. So lerne ich auf der einen Seite noch mehr über die kaufmännische Seite meines Berufs und erfahre auf der anderen Seite mehr über die Bühnentechnik zum Beispiel im Theater und die Organisation von größeren Stadtfesten. Zweimal in der Woche fahre ich nach Bielefeld zum Berufskolleg. Dort stehen die Bereiche Veranstaltungsmanagement, Steuerung und Controlling auf dem Stundenplan, aber auch rechtliche Aspekte wie Arbeitsschutz oder Lärmschutz.“

Wie sieht deine Arbeit aus? Was genau machst du?

Pia: „Wir planen im Team zunächst das ganz Jahr durch. Erst noch grob, dann immer konkreter pro Quartal. Da gibt es die regelmäßigen Termine wie die Tanzparty, die Tagesfahrten oder die Feierabendbühne, dazu kommen je nach Jahreszeit dann die Flohmärkte oder das Kindertheater. Da bleiben natürlich Lücken, die wir füllen wollen. Ich nehme dann Kontakt zu Künstlern auf, buche sie, kümmere mich um die Werbung, gestaltet auch die Plakate und verteile sie in der Stadt. Ich spreche die Gagen ab und bin dann auch beim Auftritt dabei und kümmere mich darum, dass alles gut läuft.“

Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Pia: „Bewerber müssen auf jeden Fall offen, kontaktfreudig und teamfähig sein, gerne organisieren und eigenständig arbeiten können. Es wird in meinem Beruf auch mal später oder ich muss Überstunden machen. Das muss jedem klar sein. Arbeitsscheu sollte man nicht sein.“