Notfallsanitäter*in

Die Bewerbungsfrist der Stellen zum 01.09.2019 ist bereits abgelaufen, so dass keine Bewerbung mehr möglich ist.  Informationen zum Auswahlverfahren für Stellen ab dem 01.09.2020 findest Du ab Oktober 2019 hier.

Anika Ochmann, 19 Jahre, Ausbildung zur Notfallsanitäterin, 
1. Ausbildungsjahr 


Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Anika: „Medizin interessierte mich schon lange. Nach dem Abitur entschied ich mich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Krankenhaus zu machen.  Nach diesem Jahr wusste ich, dass ich Notfallsanitäterin werden wollte.

Ich kann dem Patienten direkt vor Ort helfen. Der Beruf ist abwechslungsreich, denn ich weiß nie was mich beim nächsten Einsatz erwartet und das gefällt mir.“

Wie ist deine Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Anika: „Die Ausbildung unterteilt sich in Theorie und Praxis. Der theoretische Unterricht findet an der Rettungsdienstschule am Studieninstitut Bielefeld statt. Dort lernt man unter anderem medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, Allgemeine Notfallmedizin und auch Organisation und Einsatztaktik.
Die praktische Ausbildung ist an der Herforder Rettungswache. Wir begleiten die Einsätze auf dem Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug. Wir lernen alle Abläufe des Rettungsdienstes kennen und müssen unsere Kenntnisse vor Ort praktisch anwenden. Außerdem haben wir auch noch Praktika in einem Krankenhaus oder in einer Klinik.“

Was gefällt dir an deiner Ausbildung?

Anika: „Ich möchte Menschen helfen. In meinem Beruf bekomme ich viele Einblicke. Er ist sehr abwechslungsreich und  das gefällt mir. Auch die Arbeit im Team find ich gut.“


Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Anika: „In diesem Beruf muss man Einfühlungsvermögen mitbringen, denn die Menschen, die man im Einsatz versorgen muss, sind häufig im Stress oder auch traumatisiert. Es ist wichtig, im Einsatz vor Ort ruhig zu bleiben.
Körperlich fit zu sein ist ebenfalls ein wichtiger Faktor.  Wer sich für den Beruf des Notfallsanitäters entscheidet, muss natürlich auch an den Wochenenden arbeiten oder auch nachts. Schichtdienst sollte einem also nichts ausmachen.“