Kfz-Mechatroniker*in Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik

Zum 01.08.2019 ist keine Bewerbung möglich.
Informationen, ob zum 01.08.2020 eine Stelle in diesem Beruf angeboten wird, findest du ab Herbst/Winter 2019 hier.

Monique Asmus, 18 Jahre alt, KFZ Mechatronikerin, (3.Ausbildungsjahr)

Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Monique: Ich habe mich schon von klein auf für alles interessiert, was Räder hat. Ich wollte wissen, wie ein Motor funktioniert. Oder ein Getriebe. Das ist spannend. Mein Vater hat mir schon viel beigebracht und früh meine Begeisterung geweckt. Ich habe dann während der Schulzeit ein Praktikum beim Karosseriebauer gemacht und festgestellt, dass mich die Technik doch noch mehr interessiert. Dann habe ich mich entschieden. Außerdem mache ich mir gerne die Hände dreckig.

Wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb, besuche ich 1-2 Tage in der Woche das August-Griese-Berufskolleg in Löhne. Die Tage wechseln in jedem Halbjahr. Dort haben wir Lernfelder wie Service/Technik, Umrüsten/Nachrüsten oder Motor/Mathe. Natürlich kommen auch Deutsch, Sport und Englisch nicht zu kurz.
Zwölf Wochen im Jahr bin ich in der überbetrieblichen Ausbildung in Kirchlengern. Dort arbeiten wir dann unter Anleitung gang gezielt zu Themen wie „Rund um den Motor“ oder „Spur einstellen“ oder machen den „Hochvoltschein“ für das Arbeiten an Elektro-Autos.
Meine Ausbildung dauert 3 ½ Jahre.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung?

Es ist spannend und abwechslungsreich. Mich fasziniert die Technik. Ich habe Spaß daran, kaputte Autos wieder zum Laufen zu kriegen. Das ist toll wenn man das hinkriegt. Ein richtiges Glückgefühl.

Was sollte eine Bewerberin / ein Bewerber mitbringen?

Natürlich muss eine Bewerberin oder ein Bewerber zu aller Erst Interesse an der Technik haben. Wer sich für diese Ausbildung entscheidet, muss körperlich belastbar sein und keine Angst haben vor dreckigen Händen. Wir arbeiten häufig in gebückter Haltung oder über dem Kopf. Das kann schon mal anstrengend sein. In den Betrieben arbeiten fast ausschließlich Männer. Auch das muss man bedenken und sich als Mädchen fragen, ob man das kann und will.