Brandmeisteranwärter*in

Die Ausbildungsstelle wird wieder zum Jahr 2020 angeboten.
Informationen zum Auswahlverfahren 2020 findest du ab Juni 2019 hier.

Viktor Fenske, 29 Jahre alt, Brandmeister-Ausbildung seit April 2017

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

Viktor: „Vor meiner Ausbildung habe ich 7 Jahre lang als Rettungsassistent gearbeitet. Das hat mir gut gefallen, aber ich wollte mich gerne in diesem Bereich weiterbilden. Durch meinen Beruf habe ich Einblick in den Brandschutz erhalten und mich dann dazu entschieden, mich zum Brandmeister ausbilden zu lassen.“

Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Viktor: „Die theoretische und Teile der praktischen Ausbildung finden bei der Berufsfeuerwehr in Bielefeld statt, weil es dort eine eigene Ausbildungsabteilung gibt. Es beginnt mit der Grundausbildung, die sich auf 3 Monate Theorie und 2 Monate Praxis verteilt. Im theoretischen Unterricht werden Themen wie technische Gerätekunde, Löschlehre und Einsatztaktik behandelt. Anschließend folgt ein zweimonatiges Praktikum für den Löschzug in Bielefeld. In dieser Zeit machen wir den LKW-Führerschein und andere Führerscheine für Sonderfahrzeuge. Die Führerscheine sind Pflicht, ebenso das Deutsche Sportabzeichen und der Rettungsschwimmer. In den 18 Monaten werden wir auch zu Sanitätern ausgebildet und machen ein Praktikum im Krankenhaus. Wir lernen den Umgang mit ABC-Gefahrgütern. Auch den Motorsägeschein müssen wir machen. Die Laufbahnprüfung findet am Ende der Ausbildung statt. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil.“

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung?

Viktor: „Meine Ausbildung ist sehr gut. Die Arbeit ist sehr vielfältig und macht mir viel Spaß. Auf meine Kollegen kann ich mich immer verlassen, und wir sind wie eine Familie. Bei größeren Vorfällen besprechen wir hinterher den Einsatz. Dabei können wir über unsere Erfahrungen und Eindrücke reden. Das hilft mir, um besser mit schwierigen Erlebnissen umgehen zu können.“

Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Viktor: „Bewerber sollten auf jeden Fall körperlich und seelisch belastbar sein. Teamfähigkeit und sportliche Motivation für die Prüfungen, aber auch für den Arbeitsalltag, sind wichtig für den Job. Es gibt immer neue Herausforderungen, für die man bereit sein muss. Außerdem braucht man die Bereitschaft zum Schichtdienst. Wir arbeiten in 24 Stunden Schichten, auch am Wochenende und an Feiertagen.“