Anerkennungsjahr als Erzieher*in

Das Auswahlverfahren für die Berufspraktika 2018 ist bereits beendet.
Informationen zum Auswahlverfahren 2019 findest du ab Herbst 2018 hier.

Irina Eckert, 25 Jahre alt, Ausbildung zur Erzieherin im 3. Ausbildungsjahr

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

Irina: „Ich finde Kinder faszinierend. Es ist interessant zu beobachten, wie die Kinder sich in der Gruppe verhalten und wie sie sich über die Zeit entwickeln. Mir macht es viel Freude die Kinder bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Interessen zu fördern und zu unterstützen.“

Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Irina: „Die ersten zwei Jahre bestehen aus Berufsschule inklusive zwei Praktika von jeweils acht Wochen. In der Schule haben wir Lernfelder, die mit Fächern wie Sprache, Methodik oder Didaktik praktisch erarbeitet werden. Dabei lernen wir welche verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten es mit den Kindern gibt. Außerdem haben wir auch berufsübergreifende Fächer wie zum Beispiel Deutsch, Biologie oder Gesellschaftslehre. Momentan befinde ich mich im praktischen Jahr und habe nur ein bis zweimal im Monat Schule. Dort gibt es Beratungsstunden zu Problemsituationen. Dreimal im kommenden Jahr besucht mich ein Lehrer, um zu prüfen ob ich für den Beruf geeignet bin.

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung?

Irina: „An meiner Ausbildung gefällt mir besonders gut, dass die Tage sehr abwechslungsreich sind. Durch die Vielfalt an Kindern kann ich hier viele neue Kulturen und Rituale kennenlernen. Ich habe auch schon ein Praktikum im Heim gemacht. Dadurch konnte ich noch einen anderen Bereich kennenlernen. Jetzt arbeite ich in der Kita und kann im Anerkennungsjahr verschiedene Angebote mit den Kindern auszuprobieren.“

Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Irina: „Für diesen Beruf sollte man an erster Stelle Freude an dem Umgang mit Kindern und Empathie für Kinder und Eltern mitbringen. Eine offene, tolerante Haltung ist wichtig, um auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kinder gut eingehen zu können. Da trotz geplanter Tagesabläufen sich der Tag auch mal verändert, sollte man flexibel reagieren können und auch fähig sein im Team zu arbeiten.“