Anerkennungsjahr als Erzieher*in

Die Bewerbungsfrist zum 01.08.2022 ist bereits abgelaufen. Es können aber auch jetzt noch Bewerbungen an claudia.droege@herford.de geschickt werden. Fragen dazu bitte an Frau Dröge unter 05221 / 189-791.

Dilara Teke, 23 Jahre, Ausbildung zur Erzieherin, Familienzentrum Kita Bornbrede

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

„Ich habe schon als Jugendliche ehrenamtlich mit geflüchteten Kindern gearbeitet und zum Beispiel ein Willkommensfest organisiert oder einen Spielenachmittag. Diese Zeit war so intensiv und prägend, dass mir schnell klar war, dass das meine berufliche Richtung ist. Mir gefällt es sehr und ich weiß, dass meine Entscheidung genau die Richtige ist.“


Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Ich habe 2 Jahre lang das AWO Berufskolleg in Herford besucht und dort meine Erzieherausbildung gestartet. Dort habe ich die Grundfächer gehabt (Deutsch, Englisch, Mathe), aber auch spezielle Fachrichtungen erlernt, wie zum Beispiel Pädagogik, Psychomotorik und Sprachbildung. In der Schulzeit habe ich insgesamt 5 Praktika in Kindertageseinrichtungen gemacht. Die waren jeweils 4 Wochen lang.
Jetzt bin ich im Anerkennungsjahr und muss alle 3 Wochen für einen Tag in die Schule, manchmal habe ich aber auch Blockunterricht. In der Schule können wir uns untereinander austauschen – das finde ich gut.
Im Anerkennungsjahr besucht mich mein Lehrer mehrmals. Ich muss dann eine geplante Übung oder ein Projekt mit den Kindern vorstellen.

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung?

Die Arbeit mit Kindern macht mir total viel Spaß. Sie sind offen und geben so viel zurück. Ich finde es spannend, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Erzieher*innen haben eine große Verantwortung und können viel Positives bewirken. Das gefällt mir. Ich kannte die Kita Bornbrede schon vom Praktikum her und habe mich ganz gezielt für das Anerkennungsjahr beworben. Ich mag das Team und fühle mich insgesamt sehr wohl hier.“

Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Wer mit Kindern arbeitet, sollte Verantwortungsbewusstsein haben und natürlich empathisch, wertschätzend und auch teamfähig sein. Es ist wichtig, eine eigene Haltung zu haben und in der eigenen Rolle sicher zu sein, denn Kinder brauchen neben Verständnis auch Grenzen.“