Sozialarbeiter*in im Anerkennungsjahr

Ausschreibung für 3 Stellen für das Anerkennungsjahr im Studium Soziale Arbeit zum 01.09.2019

Stefan Bockshecker, 35 Jahre alt, Anerkennungsjahr für Sozialarbeiter

Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

Stefan: „Zuerst habe ich BWL studiert und dann im IT-Bereich gearbeitet. Bei dem Beruf hat mir der persönliche Kontakt zu den Menschen gefehlt. Über Umwege bin ich dann zum Studium der Sozialen Arbeit an der FH Bielefeld gekommen. Während eines Projektes im Master habe ich Einblick in die Arbeit des Jugendamtes Herford bekommen und mich dann für einen Platz im Anerkennungsjahr beworben."

Wie ist die Ausbildung aufgebaut/strukturiert?

Stefan: „Als Voraussetzung fürs Studium muss man ein Vorpraktikum von 3 Monaten absolviert haben. Das Studium umfasst allgemeine Kurse, wie Gesellschaftswissenschaften, Sozialmanagement oder Rechtswissenschaften und Schwerpunkte in verschiedenen Bereichen wie z.B. Inklusion und Beratung. Während des Studiums gibt es zwei Praxisphasen. Das erste Praktikum dauert einen Monat, das zweite dann zwei Monate. Am Ende folgt ein Praxisbericht. Im Anschluss an das Studium müssen wir ein Anerkennungsjahr machen. Ich mache dieses praktische Jahr bei der Jugendberatung in Herford. Am Ende des Anerkennungsjahres schreibe ich einen umfangreichen wissenschaftlichen Bericht über diese Zeit. Es folgt dann noch ein Kolloquium. Abschließend erhält man die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter.“

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung?

Stefan: „An meinem Studium hat mir die Vielfältigkeit der Themen sehr gut gefallen. Das Anerkennungsjahr gibt mir die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen erste Joberfahrungen zu sammeln und dann nach und nach in die Aufgaben hinein zuwachsen. Ich arbeite in einem tollen Team und wir besprechen regelmäßig verschiedene Fälle. In meinem Job bei der Jugendberatung helfe ich Jugendlichen Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln und unterstütze sie dabei. Zu sehen, wie sich die Jugendlichen mit unserer Hilfe auf den Weg machen, gefällt mir an meiner Arbeit besonders gut.“

Was sollte eine Bewerberin/ein Bewerber mitbringen?

Stefan: „Ein Bewerber sollte sich gut auf Menschen einlassen können und ihnen offen begegnen. Als Sozialarbeiter muss man seine Vorurteile fallen lassen. Gesellschaftspolitisches Interesse ist von Vorteil, um die Arbeit im Gesamtkontext zu begreifen. Außerdem sollte man verantwortungsvoll sein und eigenständig arbeiten können."