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Daniel-Pöppelmann-Haus: Veranstaltungen am Pfingstwochenende

Herford, 05.06.19.

Stadtspaziergang mit Live-Musik und Ausstellungsführung

Briten nach 1945 in Westfalen – das bedeutete überhaupt nicht nur Militär, kulturelle Differenzen und Sprachprobleme. Es bereicherte auch, brachte etwa den Transfer großartiger Musik in unsere Gefilde mit sich: von den Beatles über die Sex Pistols bis zu Amy Winehouse, von Beat über Punk und New Wave bis zum unvergleichlich innovativen und vielfältigen Radiosender BFBS.

Ein Kulturtransfer spezieller Art, der seinen Niederschlag auch in Herford fand; in Form von Clubs, Discos, Kinos, Plattenläden. Zu diesen Herforder Musikorten, die den Kleinstadthorizont ungemein erweiterten, Luft anderer Welten atmen ließen und auf diese Weise manches Herforder Leben rettete, bietet das Städtische Museum zusammen mit dem Publizist Michael Girke im Rahmen der Ausstellung „Briten in Westfalen“ einen neunzigminütigen Stadtspaziergang an. Girke startet an Pfingstsamstag um 15 Uhr am Haupteingang des Herforder Bahnhofs, sorgt für Live-Musik und beendet den Rundgang am Bergertor.

An Pfingstsonntag geht Gästeführerin Ulrike Müller ab 15 Uhr mit Interessierten durch die Ausstellung „Briten in Westfalen“ im Daniel-Pöppelmann-Haus.

Für Herford wurde die Präsentation durch Leihgaben aus der Herforder Bevölkerung sowie durch Exponate aus der Sammlung des Städtischen Museums erweitert: Schuluniformen der Lister School, die sich auf dem Gelände der Wentworth-Kaserne befand, sind ebenso zu sehen wie Kinostühle des britischen Kinos „Globe“ und Zeugnisse aus der Herforder Friedensbewegung, die gegen Präsenz des britischen Militärs protestierte. Über die Entwicklung der Wentworth-Kaserne zum BildungCampus informieren Karten und Filme.  

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Susanne Körner

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