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70 Jahre Grundgesetz: Frieda Nadig-eine Mutter des Grundgesetzes

Herford, 22. Mai 2019. Unser Grundgesetz wird in diesem Monat 70 Jahre alt. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft.
Das Grundgesetz, das den Bürgerinnen und Bürgern grundlegende Gleichheits- und Freiheitsrechte brachte, war von 61 Männern und 4 Frauen im parlamentarischen Rat erstellt worden.
Eine der so genannten Mütter des Grundgesetzes war die Herforderin Frieda Nadig.

Zum 70.Geburtstag des Grundgesetzes möchte die Hansestadt Herford zusammen mit dem AWO - Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe an Frieda Nadig erinnern.

19 Großflächenplakate weisen im Stadtbild vom 21.Mai bis 30.Mai 2019 auf Frieda Nadig und 70 Jahre Grundgesetz hin. Unterstützt wird diese Aktion von der AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe und der Fach und Kooerdinierungsstelle Demokratie leben! Herford.

Unter www.herford.de/Nadig finden sich Informationen über das private Leben und politische Wirken von Frieda Nadig in Wort und Bild.
Ihre Nichte Gisela Bäumer erinnert in einem kurzen Video an ihre Tante Frieda.
Im Oktober 2019 plant die AWO Bezirksverband OWL , das AWO Berufskolleg Herford mit dem Zusatz "Frieda-Nadig-Haus" zu benennen.

Perspektivisch ist ein künstlerisches Gemeinschafts-Projekt vom Land NRW und drei Kommunen angedacht, in denen drei von insgesamt vier Müttern des Grundgesetzes beheimatet waren (Frieda Nadig-Herford, Helene Weber-Wuppertal und Helene Wessel-Dortmund). Die vierte Politikerin ,Elisabeth Selbert, kam aus Kassel in Hessen. In den drei NRW Kommunen sollen Kunstwerke an die jeweilige Mutter des Grundgesetzes erinnern. Die Stadt Kassel soll als "vierte im Bunde" hinzugezogen werden. Der Umfang und die Gestaltung der öffentlichen Kunst ist noch nicht geklärt.