Erneute Offenlage des Bebauungsplans Nr. 4.65 „Waisenhausstraße“

Der Bau- und Umweltausschuss der Hansestadt Herford hat am 28.06.2018 den erneuten Entwurf des Bebauungsplans Nr. 4.65 »Waisenhausstraße« zur Offenlage beschlossen.
Der Geltungsbereich des aufzustellenden Bebauungsplans befindet sich in der Herforder Innenstadt, beidseitig der Waisenhausstraße. Er wird begrenzt durch die Westseite der Flussparzelle der Aa, die Südseite der Straßenparzelle Bäckerstraße, die Westseite der Straßenparzelle Mönchstraße sowie die Südseite der Straßen- und Wegeparzelle „Unter den Linden“. In dem nachstehenden Planausschnitt ist der Geltungsbereich durch eine schwarze gestrichelte Linie kenntlich gemacht. Die genaue Abgrenzung geht aus dem Bebauungsplan selbst hervor.

Der Bebauungsplan dient der Innenentwicklung und setzt eine Grundfläche von weniger als 20.000m² fest. Daher wird ein beschleunigtes Verfahren gemäß § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 (4) BauGB durchgeführt.

Grundlage für die erneute Offenlage sind die zeichnerischen und textlichen Festsetzungen des Planentwurfes sowie die Begründung vom 12.06.2018. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Entwurfsunterlagen

in der Zeit vom 08.08.2018 bis einschließlich 12.09.2018

im Technischen Rathaus der Hansestadt Herford, Auf der Freiheit 21, 32049 Herford, 2. Obergeschoss, in der Abteilung 2.3 – Stadtplanung, Grünflächen und Geodaten – während der Dienststunden der Stadtverwaltung einsehen. Sie haben die Möglichkeit, sich zu der Planung zu äußern und sich über die Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung zu informieren. Fragen beantwortet Herr Kellersmann gerne auch nach telefonischer Vereinbarung unter der Tel.: 05221/189-6152. Anregungen zur Planung können schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Bebauungsplanaufstellung unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragssteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Erneuter Entwurfsplan und Begründung