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Allgemeiner Sozialer Dienst -Beratung von Kindern/Jugendlichen und deren Familien (Kindeswohl)

Familienunterstützende Hilfen

Beratung von Kindern und Eltern

Allgemeiner sozialer Dienst (ASD)1lz

Streit und Stress zuhause?

Es gibt Situationen, in denen Eltern ratlos sind, nicht weiter wissen. Momente, in denen sie Unterstützung und Hilfe brauchen.

Der Allgemeine soziale Dienst (ASD) ist Teil des Teams „Familienunterstützende Hilfen“ im Jugendamt der Hansestadt Herford. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Eltern, die Fragen haben zur Erziehung, zur Förderung oder zur Betreuung ihrer Kinder in Notsituationen, zum Beispiel bei Krankenhausaufenthalten von Elternteilen.

Zu den „klassischen“ Aufgaben des Jugendamtes gehört auch der Schutz von Kindern, deren Wohl gefährdet ist. Aus welchem Grund auch immer.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASD der Hansestadt Herford arbeiten aufgeteilt nach Bezirken. Im Eingangsmanagement findet eine Erstberatung statt.

 

Aufgaben des ASD2lz

Eingangsmanagement

Ihre Ansprechpartner beim Erstkontakt mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst sind:
Montag bis Donnerstag: 8.30 bis 12.30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag 8:30 bis 12:30 Uhr

Eingangsmanagement

Eingangsmanagement im Jugendamt
Tel. 05221 - 189 4440 (Sebastian Brinkmeier)
Raum 310
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Die Bezirke


Straßenliste der Bezirke

 

Bezirk Ost

Familienunterstützende Hilfen, Bezirk Ost - D - K
Tel. 05221 - 189 6159
Fax 05221 - 189 625
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Familienunterstützende Hilfen Bezirk Ost O-R, X-Z
Tel. 05221 189-620
Fax 05221 189-625
E-Mail schreiben

 

Bezirk West

Familienunterstützende Hilfen, Bezirk West - D-I
Tel. 05221 189 496
E-Mail schreiben
Fax 05221 189 625
Familienunterstützende Hilfen, Bezirk West - N-R, W
Tel. 05221 189-4442
Fax 05221 189-625
E-Mail schreiben

 

 

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

Sie suchen Hilfe, weil Ihr Kind eine Diagnose vom Kinderpsychologen oder Kinderpsychiater hat? Der Arzt sagt, Ihr Kind hat Autismus? Die Schule sagt, Ihr Kind hat ADS? Die Deutschlehrerin sagt, Ihr Kind hat eine Lese-Rechtschreibschwäche? Und Ihr Kind hat Beeinträchtigungen, die ihm Probleme bereiten? Ihr Kind ist zwischen 6 und 17 Jahren alt?

Wir beraten Sie und prüfen, ob Ihr Kind Anspruch auf Hilfen nach § 35a SGB VIII hat.
Leistungsvoraussetzungen:

1. es liegt eine seelische Behinderung vorliegt und

2. durch diese seelische Behinderung ist Ihr Kind an der Teilnahme am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt oder eine solche Beeinträchtigung droht mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Hier einige Beispiele für Eingliederungshilfen, die vom Jugendamt finanziert werden können, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind: Integrationshilfen, Autismus-Therapie, Psychomotorische Förderung oder lerntherapeutische Hilfen.

Ansprechpartnerin für die Beratung über Leistungen und die Prüfung der Leistungsvoraussetzungen, die Prüfung der Teilhabebeeinträchtigung im familiären, schulischen und außerschulischen Umfeld und die Einleitung und Begleitung des Hilfeplanverfahrens ist:

Martina Gase

Fachstelle § 35a SBGVIII
Tel. 05221 189 525
Fax 05221 189 625
E-Mail schreiben
Raum 203
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Sina Tiemann

Fachstelle § 35a SBGVIII
Tel. 05221 189 6157
Fax 05221 189 625
E-Mail schreiben
Raum 202
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Jugendhilfe im Strafverfahren (Jugendgerichtshilfe)

Im Strafverfahren gegen Jugendliche (14 - 18 Jahre) und junge Erwachsene (18 - 20 Jahre) ist das zuständige Jugendamt nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) verpflichtet, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht über die Entwicklung, die Persönlichkeit und die Umwelt der angeklagten Person ausführlich zu berichten. Die Aufgabe der Jugendgerichtshilfe ist es, im Verfahren und in der Hauptverhandlung alle fürsorgerischen, pädagogischen und sozialen Gesichtspunkte zur Sprache zu bringen und dem Gericht zu helfen, eine geeignete und dem jungen Menschen angepasste Maßnahme zu finden. Die Jugendgerichtshilfe ist weder Verteidiger noch vertritt sie die Interessen der Anklage.
Aufgabenschwerpunkte sind:

  • Begleitung der Jugendlichen und Heranwachsenden im gesamten Strafverfahren
  • Erforschung der persönliche Verhältnisse des Jugendlichen/Heranwachsenden
  • Konfrontation der Jugendlichen mit ihrer Straftat und deren Folgen
  • Erstellen einer Stellungnahme für das Gericht unter sozialpädagogischen Gesichtspunkten, Herstellung einer Verbindung zwischen Persönlichkeit, Entwicklung und Tat, Einschätzung, gegebenenfalls Prognose, Bewertung. Zusätzlich wird dem Gericht ein Ahndungsvorschlag unterbreitet.
  • Gegebenenfalls Vermittlung in weitere Unterstützungssysteme (zum Beispiel Drogenberatung, Schuldnerberatung, Hilfen zur Erziehung)
  • Teilnahme an Gerichtsverhandlungen und mündliche Stellungnahme
  • Überprüfung der Erfüllung von richterlichen Weisungen.
  • Begleitung von Jugendlichen im Rahmen der Untersuchungshaft, gegebenenfalls Teilnahme an Haftprüfung und Stellungnahme nach § 72a Jugendgerichtsgesetz.
  • Nach Übersendung einer Anklageschrift durch die Staatsanwaltschaft werden die Jugendlichen beziehungsweise die jungen Erwachsenen in der Regel zu einem Gespräch eingeladen.
Ansprechpartner finden Sie über die Mitarbeiter*innen der Bezirke des ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)

 

Bildung und Teilhabe (BuT) Sozialarbeit

  • Beratung bei Fragen zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT)
  • Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten , Schulen, Jugendzentren und anderen Akteuren im Stadtteil
  • Hilfe und Beratung für den Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule
  • Erziehungsberatung für Familien
  • Begleitung und Hilfen für Kinder und Jugendliche bei der Anbindung in einen Sportverein usw.
  • Projektgestaltung im Stadtteil

Lukas Denker

Bildung und Teilhabe - Sozialarbeit , Stadteil Ost
Quedlinburger Straße 40
Herford

Gülüzar Ibili

Bildung und Teilhabe - Sozialarbeit, Nordstadt
Quedlinburger Straße 40
Herford

Schulsozialarbeit2lz

Die kommunale Schulsozialarbeit ist seit vielen Jahren ein fester und wichtiger Bestandteil in der Herforder Bildungslandschaft. Sie unterstützt und berät Schülerinnen und Schüler in ihrer Schullaufbahn und steht ihnen bei Problemen zur Seite.
Dabei arbeitet die Schulsozialarbeit eng mit Lehrern und Eltern zusammen.

Die Schulsozialarbeit trägt weiterhin dazu bei, dass in den Klassen, beziehungsweise an den Schulen eine gute und menschliche Atmosphäre herrscht. In Projekten und Aktionen lernen die Schülerinnen und Schüler verantwortliches Miteinander und soziales Engagement.
Der Übergang von der Schule in den Beruf ist ein weiteres wichtiges Thema der Schulsozialarbeit.

Ab dem achten Schuljahr werden mit den Schülerinnen und Schülern individuelle und realistische Perspektiven für möglichst nahtlose Übergänge in einen weiteren Schulbesuch, in berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung oder in die Arbeit entwickelt. Dafür sind außerschulische Partner (zum Beispiel Jobcenter, Agentur für Arbeit, Betriebe) wichtig, zu denen die Schulsozialarbeit enge Kontakte pflegt.

Eine weiteres Feld der Schulsozialarbeit ist der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

Unbegleitete minderjährige ausländische Kinder

Teamübergreifende Unterstützung
Tel. 05221 189-393
Fax 05221 189-11 393
E-Mail schreiben

Allgemeiner sozialer Dienst

Kinder haben ein Recht darauf, geborgen und gesund aufzuwachsen. Es ist die Aufgabe des Jugendamtes, Kinder und Jugendliche zu schützen. Das Jugendamt geht Hinweisen nach, wenn  ein Kind gefährdet sein könnte. Es besucht die betroffene Familie, prüft die Lebenssituation des Kindes und erarbeitet bei Bedarf – wenn möglich gemeinsam mit den Eltern – Lösungen.

  

Aufgaben des Allgemeinen Sozialen Dienstes

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) des Jugendamtes unterstützt und berät.

Wir beraten und unterstützen Familien mit Kindern, wenn es Probleme im Zusammenleben in der Familie gibt. Diese Unterstützung kann manchmal auch einige Zeit lang in intensiver Hilfe zur Erziehung bestehen.

Die Eltern sollen so unterstützt werden, dass sie mit ihren Kindern auf Dauer besser zurechtkommen. Wir lernen das Lebensumfeld der Familie kennen und bieten Beratungsleistungen an. Die Eltern und Kinder werden auch an Beratungsstellen weitervermittelt, die speziell auf die vorliegenden Probleme abgestimmt sind.
 

Wenn es in Familien kriselt, wenn Eltern sich trennen oder scheiden lassen wollen.

Wir bieten Beratung zu folgenden Fragen:

- partnerschaftliches Zusammenleben,
- Bewältigung von Familienkonflikten sowie
- verantwortungsvoller Umgang mit der elterlichen Sorge und dem Umgangsrecht

Wenn Eltern sich nicht einigen können und daher das Familiengericht eingeschaltet wird, wird das Jugendamt um Mithilfe gebeten: Das Jugendamt soll die Lage beschreiben, einschätzen und eine Lösung im Sinne des Kindes vorschlagen.

Auch nach Abschluss des Familiengerichtsverfahrens bietet das Jugendamt Eltern und Kindern weiter Beratung und Unterstützung an.

Sie haben als Verwandter, Nachbar, Bekannter einen Verdacht darauf, dass ein Kind in Gefahr ist?

Sie können dem Jugendamt schildern, welche Beobachtungen oder Erlebnisse Sie befürchten lassen, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte.

In einem persönlichen Gespräch oder telefonisch wird ein Mitarbeiter des Jugendamtes sich schildern lassen, was genau Sie wahrgenommen haben. Das Jugendamt wird sich der Sache annehmen. Eine Rückmeldung erhalten Sie aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

Wenn Sie möchten, können Sie bei Ihrer Darstellung anonym bleiben.

Sie haben beruflich mit Kindern zu tun und befürchten, dass ein Kind in Gefahr ist?

Sie haben das Gefühl, dass es einem Kind oder einer/einem Jugendlichen nicht gut geht?
Wenn Sie beruflich im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, haben Sie gegenüber dem Jugendamt einen Anspruch auf Beratung - auch wenn Sie Berufsgeheimnisträger sind. Das Jugendamt hilft dabei einzuschätzen, ob es sich um eine Kindeswohlgefährdung handeln könnte.

Sie brauchen keine persönlichen Daten des Kindes wie Namen, Alter oder Herkunft anzugeben. Die Beratung ist zunächst anonymisiert. Während des Gespräches schildern Sie die beobachteten Anzeichen. Dabei stehen die Fragen im Zentrum, ob eine Gefährdung vorliegen könnte oder nicht. Ein weiterer Punkt der Beratung kann das weitere Vorgehen sein.

Wird eine eingliederungshilfe benötigt?

Die Eingliederungshilfe ist eine Sozialleistung vom Staat für Menschen mit Behinderung. Durch die Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

 

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) des Jugendamtes unterstützt und berät Sie, wenn Ihr Kind durch eine seelische Behinderung eingeschränkt ist und durch diese seelische Behinderung das Kind jetzt oder später nur eingeschränkt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen kann.

Es wird geprüft, ob Ihr Kind ein Recht auf Eingliederungshilfe hat.

Hilfe für Jugendliche im Strafverfahren

Wenn Jugendliche oder Heranwachsende straffällig werden, wird das Strafverfahren vom Jugendamt als Jugendgerichtshilfe begleitet.

Zunächst informiert die Staatsanwaltschaft das Jugendamt über das Verfahren.

Abhängig vom Sachverhalt kann die Staatsanwaltschaft entscheiden,
- dass das Verfahren ohne Weiteres eingestellt wird.
- dass eine erzieherische Auflage ohne Gerichtsverhandlung ergeht.
- dass die Straftat angeklagt und vor Gericht verhandelt wird.

Ein Beispiel für eine erzieherische Maßnahme durch die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt - ohne Gerichtsverhandlung- können z.B. Sozialstunden sein, die in einer gemeinnützigen Einrichtung abgeleistet werden müssen. Solche Sozialstunden werden vom Jugendamt vermittelt und überwacht. Wenn die Sozialstunden erledigt sind, wird das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt.

Was passiert im Fall einer Anklage?

Kommt es zu einer Anklage, beauftragt die Staatsanwaltschaft die Jugendgerichtshilfe damit, einen Bericht zu verfassen. Der Bericht entsteht aufgrund eines persönlichen Gespräches im Jugendamt. Er enthält pädagogische, soziale und persönliche Gesichtspunkte und schätzt die Reife und Verantwortlichkeit des jungen Menschen ein. Im Strafverfahren orientieren sich Staatsanwaltschaft sowie Richterinnen oder Richter an dem Bericht und nutzen ihn als Entscheidungshilfe. Der Bericht kann auch einen Vorschlag für eine geeignete erzieherische Maßnahme enthalten.

   

Flyer: Soziale Dienste - Jugendamt Stadt Löhne
 

Weitere Beratungsangebote