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Dienstleistungen

Wirtschaftliche Sozialhilfe

Wirtschaftliche Sozialhilfe

Bestattungskosten

Falls eine Person, die nicht im Heim lebte, verstirbt und Leistungen der Abteilung Wohnen und Soziales der Stadt Herford erhalten hat, können gegebenenfalls von dieser Stelle die angemessenen Bestattungskosten übernommen werden.
Voraussetzung dafür ist, dass der Person, die zur Übernahme der Bestattungskosten verpflichtet ist, diese nicht zuzumuten sind.

Die Verpflichtung zur Übernahme der Bestattungskosten trifft grundsätzlich die Erben und nahen Verwandten.
Die Übernahme der Bestattungskosten sollte grundsätzlich vor der Beauftragung eines Bestattungsunternehmens beim örtlichen Sozialamt bekannt gegeben werden. Der Übernahme-Antrag kann bis zu einem Monat nach der Beerdigung gestellt werden.

Dem Antrag sind Unterlagen zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der beantragenden Person beizufügen. Ferner ist die Hinterlassenschaft der verstorbenen Person (Wertgegenstände, Barvermögen und ähnliches) nachzuweisen.

Hilfe zum Lebensunterhalt

Unterhaltsleistungen nach dem III. Kapitel des SGB XII, d.h.Hilfen zum Lebensunterhalt für Personen, die weder zum leistungsberechtigten Personenkreis des SGB II (sog. Hartz IV) noch des IV.Kapitels des SGB XII gehören (Grundsicherung).

Gewährung von Leistungen nach dem III. Kapitel des SGB XII - Hilfe zum Lebensunterhalt:
Laufende Leistungen zum Lebensunterhalt für befristet Erwerbsunfähige oder minderjährige Antragsteller ohne Leistungsansprüche nach dem SGB II.

Anspruchsvoraussetzungen:

Wer seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen (oder Vermögen) bestreiten kann und weder die Grundsicherung für Arbeitsuchende noch eine Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhält, kann beim zuständigen Sozialamt Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen, zum Beispiel bei einer zeitlich befristeten Erwerbsminderung.