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Dienstleistungen

Grundsteuer

Grundsteuer

Die Eigentümer der Grundstücke in der Stadt Herford werden zur Leistung der Grundsteuer, der Abfallentsorgungs-, Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren herangezogen.

Die rechtlichen Grundlagen hierfür sind das Grundsteuergesetz, die Straßenreinigungssatzung und die Abfallgebührensatzung.

Die Grundsteuer wird wie folgt ermittelt:
Zunächst stellt das Finanzamt Herford für jedes Grundstück einen Einheitswert fest. Hieraus ergibt sich der Grundsteuermessbetrag. Es erteilt den Einheitswert- und Grundsteuermessbescheid (Grundlagenbescheid). Die Stadt Herford setzt durch den Steuerbescheid (Folgebescheid) die Grundsteuer fest, indem sie den Steuermessbetrag und den durch den Rat der Stadt Herford beschlossenen Hebesatz (derzeit 440 % für die Grundsteuer B und 237 % für die Grundsteuer A) anwendet. 

Ereignisse, die die Höhe der Grundsteuer beeinflussen könnten (zum Beispiel Grundstücksteilungen, Neubauten, Gebäudeabrisse) sind dem Finanzamt Herford, Bewertungsstelle, Wittekindstraße 5, 32051 Herford mitzuteilen.

Gemäß den Bestimmungen des Bewertungsgesetzes werden Einheitswert und Messbetrag auf den 1. Januar des Folgejahres den Veränderungen angepasst , weil die Grundsteuer als Jahressteuer ausgestaltet ist.

In Fällen eines Eigentumswechsels wird ebenfalls zunächst das Finanzamt tätig, das heißt, es wird eine sogenannte Zurechnungsfortschreibung erfolgen. Jedoch auch mit dem Stichtag 1.01. des auf den Eigentumswechsel folgenden Jahres.

Bei einer Veräußerung des Objektes ist es ratsam, sich an die Steuerabteilung der Stadt Herford zu wenden. Dort kann geklärt werden, ob der neue Eigentümer schon vor der Zurechnungsfortschreibung unter Entlastung des bisherigen Eigentümers im laufenden Jahr zur Zahlung der Steuer und Abgaben herangezogen werden kann. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sich die Kaufvertragsparteien über den Übergang der Zahlungsverpflichtung einig sind. 

Die Grundbesitzabgaben sind je zu einem Viertel des Jahresbeitrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eines jeden Jahres zu entrichten. Auf Antrag ist eine jährliche Zahlungsweise zum 1.07. möglich. Werden Nachzahlungen für zurückliegende Zeiträume festgesetzt, werden diese einen Monat nach Bekanntgabe des Heranziehungsbescheides fällig.

Aufgrund der neuen Sepa-Lastschrift-Bestimmungen ist es zwingend erforderlich, auch das online ausgefüllte Sepa-Lastschriftmandat auszudrucken, im Original zu unterzeichnen und der Stadt Herford per Post oder persönlich zukommen zu lassen.

 
Lastschriftmandat für die Stadt Herford -online ausfüllen-

 
Lastschriftmandat für die Stadt Herford -zum Ausdrucken-

 

Beschreibung

Die Grundsteuer wird wie folgt ermittelt:

Zunächst stellt das Finanzamt für jedes Grundstück einen Einheitswert fest. Hieraus ergibt sich der Grundsteuermessbetrag. Es erteilt den Einheitswert- und Grundsteuermessbescheid (Grundlagenbescheid).

Ereignisse, welche die Höhe der Grundsteuer beeinflussen könnten (zum Beispiel Grundstücksteilungen, Neubauten, Gebäudeabrisse), sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Gemäß den Bestimmungen des Bewertungsgesetzes werden Einheitswert und Messbetrag auf den 1. Januar des Folgejahres den Veränderungen angepasst, weil die Grundsteuer als Jahressteuer ausgestaltet ist.

In Fällen eines Eigentumswechsels wird ebenfalls zunächst das Finanzamt tätig, das heißt es wird eine sogenannte Zurechnungsfortschreibung erfolgen, jedoch auch mit dem Stichtag 01.01. des auf den Eigentumswechsel folgenden Jahres.

Bei einer Veräußerung des Objektes ist es ratsam, sich an die Steuerabteilung zu wenden. Dort kann geklärt werden, ob der neue Eigentümer schon vor der Zurechnungsfortschreibung unter Entlastung des bisherigen Eigentümers im laufenden Jahr zur Zahlung der Steuer und Abgaben herangezogen werden kann, allerdings unter der Voraussetzung, dass sich die Kaufvertragsparteien über den Übergang der Zahlungsverpflichtung einig sind.

Die Grundbesitzabgaben sind je zu einem Viertel des Jahresbeitrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eines jeden Jahres zu entrichten.

Die Grundsteuerbescheide sind Dauerbescheide und behalten so lange ihre Gültigkeit, bis im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eine Änderung eintritt.

Weitere Informationen

Informationen zum Eigentumswechsel bei der Grundsteuer

Hinweis für den Verkäufer.

Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer. Der bisherige Eigentümer bleibt für das gesamte Kalenderjahr,in dem der Eigentumswechsel stattfindet, Steuerschuldner. Die Grundsteuerpflicht des Erwerbers beginnt erst ab dem folgenden Jahr.

Zur Vereinfachung des Zahlungsverkehrs bietet das Steueramt an, den neuen Eigentümer anzuschreiben mit der Bitte, der vorzeitigen Eröffnung eines Steuerkontos bereits zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt der Eigentumsübertragung zuzustimmen (Vorgriffsumschreibung). Zu diesem Zweck muss der bisherige Eigentümer den Namen und die Anschrift des Erwerbers sowie das Datum des Übergangs von Nutzen und Lasten dem Steueramt mitteilen. Dieses Verfahren ist allerdings nur möglich, wenn das Grundstück ungeteilt übergeht.

 

Hinweis für den Käufer.

Nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes haftet der Erwerber neben dem früheren Eigentümer für die Grundsteuer, die für die Zeit seit dem Beginn des letzten vor der Übereignung liegenden Kalenderjahres zu entrichten ist. Die Grundsteuer ruht als öffentliche Last auf dem Grundstück. Eventuell bestehende Grundsteuerrückstände des bisherigen Eigentümers müssen daher nicht im Grundbuch eingetragen sein.

Rechtsgrundlagen

Verweis auf die Haushaltssatzung (Hebesatz).

Verfügbare Formulare

Icon Formular Lastschriftmandat /Einzugsermächtigung -online ausfüllen-  | PDF, 1,3 MB
Icon Formular Lastschriftmandat Einzugsermächtigung zum Ausdrucken  | PDF, 2,2 MB