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Dienstleistungen

Pflegewohngeld

Pflegewohngeld ist eine Leistung die Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen gewährt werden kann.

Weitere Informationen

Das Pflegewohngeld hat zum Ziel, dass möglichst viele Heimbewohnerinnen und Heimbewohner unabhängig von der Sozialhilfe leben können. Die Leistungen können von den Bewohnerinnen und Bewohnern beantragt werden.
Die Heimbewohnerin oder der Heimbewohner muss mindestens Leistungen der Pflegestufe 1 erhalten Der Anspruch ist darüber hinaus abhängig von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen. So darf das vorhandene Vermögen einen Wert von 10.000 € (15.000 € bei Eheleuten etc.) nicht übersteigen. Im Übrigen gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Gewährung von Sozialhilfe in Heimen.

Neben Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern, die vor Aufnahme in die Pflegeeinrichtung ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Kreis Herford hatten, können auch solche Personen, die aus einem anderen Bundesland in eine Pflegeeinrichtung in den Kreis Herford gezogen sind, einen Anspruch auf Pflegewohngeld gegenüber dem Kreis Herford haben. Voraussetzung ist, dass ein Angehöriger ersten oder zweiten Grades im Kreis Herford wohnhaft ist.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Notwendige Unterlagen

 

  • Kopie der Vollmacht oder der Betreuungsurkunde
  • Schwerbehindertenausweis.
  • Nachweise über die gesamten Einkünfte des Heimbewohners wie zum Beispiel Rentenbescheide, über die Alters- und Zusatzrenten, eventuell Witwen- oder Witwerrente und anderes wie zum Beispiel Sehbehindertenbeihilfen, Gehörlosenbeihilfen, Tabellenwohngeld, Ansprüche aus Beihilfe beziehungsweise Beamtenversorgung, Kriegsopferentschädigungsrenten, Erwerbsunfähigkeitsrenten, Unfallrenten, Versicherungsrenten und so weiter. 
  • Kopie des Pflegekassenbescheides über die vollstationäre Pflege.
  • Kopie aller Girokontoauszüge der letzten 6 Monate.
  • Bescheinigung, der kontoführenden Bank über alle Konten der letzten 10 Jahre.
    Sollten Konten bestehen oder in den letzten 10 Jahren bestanden haben, so bitten wir um Vorlage entsprechender Nachweise für die letzten 10 Jahre oder alternativ um eine Umsatzaufstellung mit den jeweiligen Jahressalden (Anfangs- und Endsalden), die von der Bank erstellt wird.
    Zudem bitte ich um Verwendungsnachweise bei Aufträgen, Umbuchungen, Daueraufträgen.
  • Nachweise über verschenktes Geldvermögen in den letzten 10 Jahren, an wen und wann.
  • Nachweise über Bausparverträge, Lebens-und/oder Sterbegeldversicherungen (derzeitige Rückkaufswerte bitte bei den Versicherungsinstituten ermitteln lassen).
  • Nachweise über Bestattungsvorsorgeverträge/Treuhandkonto beim Bestattungsinstitut.
  • Nachweise über vorhandenes oder früheres Grund- und/oder Hauseigentum des Heimbewohners (Grundbuchauszug, notarielle Schenkungs-/Übergabeverträge, wenn seit dem Zeitpunkt der Übergabe noch keine 10 Jahre vergangen sind gemäß § 528 BGB).
  • eventuell Miet-/Pachteinnahmen aus Grund- oder Wohneigentum bitte anhand von Belegen nachweisen.
  • Nachweise über vom Heimbewohner noch zu zahlende Kaltmiete und Nebenkosten (Mietvertrag) sowie eventuell Kündigung.