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Abbruchgenehmigung

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Der Abbruch oder die Beseitigung von baulichen Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen bedarf, unter anderem wegen der eventuell damit verbundenen Gefahren, einer Genehmigung.

Von der Genehmigungspflicht gibt es jedoch aus Ausnahmen. So dürfen Gebäude bis zu 300 umbauten Raum ohne Genehmigung abgebrochen werden. Des Weiteren ist auch für den Abbruch der in § 65 Abs. 3 BauO NRW aufgeführten baulichen Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen keine Abbruchgenehmigung erforderlich. Die Genehmigungsfreiheit entbindet jedoch nicht von der Verpflichtung zur Einhaltung der Anforderungen, die in der Bauordnung für das Land Nordrhein Westfalen, in Vorschriften aufgrund der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen oder in anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften gestellt werden.

Wenn Sie Fragen zur Genehmigungspflicht oder Genehmigungsfreiheit von Abbrucharbeiten haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauamtes.

Die Abbruchgenehmigung erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung der Abbruchmaßnahme begonnen oder wenn die Ausführung der Abbrucharbeiten für mehr als ein Jahr unterbrochen worden ist. Die Geltungsdauer kann auf schriftlichen Antrag um jeweils ein Jahr verlängert werden.

Die Abbruchgenehmigung wird dem Antragsteller/der Antragstellerin erteilt. Diese(r) ist dafür verantwortlich, dass die Abbrucharbeiten entsprechend der erteilten Genehmigung durchgeführt werden.

Im Einzelfall kann es vor Erteilung der Abbruchgenehmigung erforderlich sein, dass zunächst eine denkmalrechtliche Erlaubnis zum Abbruch eingeholt werden muss. Zuständig für die Erteilung dieser denkmalrechtlichen Erlaubnis ist die Untere Denkmalbehörde, die bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung angesiedelt ist. Sollten Sie nicht sicher sein, ob für Ihr Abbruchvorhaben eventuell eine denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich ist, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Untere Denkmalbehörde.

Notwendige Unterlagen

Eine wichtige Voraussetzung für ein reibungsloses und möglichst schnelles Genehmigungsverfahren ist ein vollständig ausgefüllter Antrag mit folgenden Unterlagen:

  • Amtlicher Vordruck Antrag auf Genehmigung - Abbruch -
  • Aktuelle Flurkarte mit Darstellung der Lage des Abbruchvorhabens
  • Bestandspläne für das Abbruchvorhaben. Sofern keine Bestandspläne mehr vorhanden sind, kann auch eine Fotodokumentation vorgelegt werden

Gebühren

Die Bearbeitung eines Abbruchantrages ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühr wird auf Grundlage der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung für das Land Nordrhein-Westfalen berechnet und festgesetzt. Die Höhe ist abhängig von Schwierigkeit und Umfang.

Die Gebührenpflicht entsteht mit dem Antragseingang. Wird ein Antrag abgelehnt oder zurückgenommen, fallen auch hier Gebühren für die bisher geleistete Arbeit an.

Formular Abbruchgenehmigung

Antrag auf Genehmigung - Abbruch

Unter www.adobe.com können Sie eine kostenlose Downloadsoftware herunterladen.

 

Verfügbare Formulare

Icon Formular Antrag auf eine Abbruchgenehmigung  | PDF, 178 KB