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Dienstleistungen

Gefahrguttransporte - Allgemeinverfügung

Beförderung gefährlicher Güter auf Straßen im Gebiet des Kreises Herford (§ 7 Absatz 3 Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn - GGVSE)

In der Allgemeinverfügung für Gefahrguttransporte hat der Kreis Herford geregelt, auf welchen Strecken im Kreisgebiet (außerhalb der Autobahnen) bestimmte Gefahrgüter transportiert werden dürfen, ohne dass dafür ein Antrag vor dem Transport gestellt werden muss. Die zum Transport von Gefahrgütern berechtigten Unternehmen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, welche Sie der GGVSE entnehmen können (u.a. müssen die Transportanlagen jährlich vom TÜV überprüft werden und der Fahrzeugführer muss eine entsprechende Prüfung bei der IHK ablegen).

Zu den Gefahrgütern, die durch die Allgemeinverfügung abgedeckt sind, gehören unter anderem verschiedene Mineralölerzeugnisse (Beispiel: Benzin und Heizöl) und Haushaltsgase wie beispielsweise Propan, Butan.

Für Gefahrgüter, die nicht in der Allgemeinverfügung stehen, muss eine Einzelfahrwegbestimmung beantragt werden.

Sie können einen formlosen schriftlichen Antrag stellen, der folgende Angaben enthalten muss:

  • Gewünschte Streckenführung
  • Welche Art von Gefahrgut soll transportiert werden?
  • Persönliche Daten (Name / Firma, Adresse, Telefon)

Der Antrag muss mindestens 14 Tage vor dem Transport beim Straßenverkehrsamt des Kreises Herford gestellt werden!
Ihr gewünschter Fahrweg wird dann geprüft. Bestehen keine Bedenken, erhalten Sie per Post die Fahrwegbestimmung. Sollten Einwände gegen den Fahrweg bestehen, so wird das Straßenverkehrsamt sich mit Ihnen in Verbindung setzen und die genehmigungsfähige Route mit Ihnen abstimmen. Anschließend erhalten Sie dann den Genehmigungsbescheid.