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Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung in Herford

 

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Bürgermeister besucht Unternehmen auf imm cologne

Bürgermeister besucht Unternehmen auf imm cologne

Besuche des Herforder Bürgermeisters auf der Kölner Möbelmesse imm cologne + living kitchen (alle 2 Jahre) gehören schon seit Jahren zum festen Termin im Kalender. So auch in diesem Jahr. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Dieter Wulfmeyer besuchte Bürgermeister Tim Kähler in dieser Woche heimische Unternehmen, die sich auf der imm cologne präsentieren.

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Zum ersten Mal in Köln dabei die Firma Stadler Edelstahl aus Herford. Ihre Kunden sind die Küchenindustrie und der Küchenfachhandel. Fronten, Rückwände und Silvertouch Oberflächen aus warmgewalztem Edelstahl sind Stadlers Marke. Hochwertige Produkte, die auf der imm cologne auf großes Interesse stoßen. „Wir sind sehr zufrieden“, freut sich Geschäftsführer Dirk Obenhaus. „Die Produkte kommen an, unser Stand ist gut besucht.“
Im Gespräch mit Bürgermeister Tim Kähler und Wirtschaftsförderer Dieter Wulfmeyer erzählt er, dass sich das Unternehmen inzwischen internationaler aufstellt. „Wir haben mittlerweile auch Kunden in Frankreich und Israel, deshalb haben wir uns entschlossen, diese Premiere zu wagen und uns hier auf der imm cologne zu präsentieren.“ Stadler Edelstahl wurde 1983 gegründet, sitzt in der Zeppelinstraße und hat 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ich möchte wissen, wie es den Unternehmen in Herford und Umgebung geht“, sagt Bürgermeister Tim Kähler, “folglich sind solche Besuche und Gespräche auf der imm cologne für mich ganz wichtig.“

Ein Besuch beim Stand des Spenger Traditionsunternehmens Frommholz steht deshalb auch ganz oben auf der Liste. Für den Familienbetrieb, der seit 1920 im Kreis Herford ansässig ist, war das abgelaufene Jahr eines der Schwersten in der Firmengeschichte. Im Sommer 2016 musste Frommholz seine Polstermöbel-Produktion in Spenge einstellen, einen Insolvenzantrag stellen und 44 Mitarbeiter entlassen. In Spenge verbleiben der Vertrieb und die Endmontage. „Zum Glück haben viele der ehemaligen Mitarbeiter inzwischen einen neuen Job, aber das tat richtig weh“, erzählt der Seniorchef Dirk Walter Frommholz dem Bürgermeister, „wir machen jetzt einen Haken an 2016 und gucken zuversichtlich nach vorne.“ Gemeinsam mit seinem Sohn Gero Walter Frommholz präsentiert er auf der imm cologne auf 253 qm die neue Polstermöbel-Kollektion, darunter die Serie „Movie“. Module mit elektrischen Funktionen in blau, braun und beige versprechen Gemütlichkeit. Produzieren lässt Frommholz inzwischen vorwiegend im Ausland. „Das hat Auswirkungen auf den Preis, aber nicht auf die Qualität“, betont der Seniorchef. „Die Endkontrolle ist ja nach wie vor in Spenge.“ Auf der imm cologne ist das Unternehmen quasi zuhause. “Wir sind der älteste Aussteller hier auf der Messe. Seit 1936 sind wir dabei“, erzählt Dirk Walter Frommholz nicht ganz ohne Stolz.

Auf eine solche lange Tradition kann das Softwareunternehmen imos AG noch nicht zurückblicken. „Unsere Firma gibt es jetzt seit 24 Jahren. In unserer Zentrale in Herford sowie in der Niederlassung in Stuttgart sind mittlerweile 60 Mitarbeiter beschäftigt“, berichtet der Vorstandsvorsitzende Frank Prekwinkel. Auf der imm cologne ist imos nur unregelmäßig. Das Unternehmen entwickelt Software für führende Küchenmöbelhersteller in Europa und individuellen Innenausbau zum Beispiel für Hotels. Die Kunden sitzen in über 80 Ländern.

Firma Stiegelmeyer ist zum dritten Mal in Folge auf der imm cologne vertreten. Das 1900 in Herford gegründete Unternehmen mit insgesamt 1200 Mitarbeitern steht für qualitativ hochwertige Klinik- und Pflegeprodukte wie Betten. Auch hier treffen Bürgermeister Kähler und Wirtschaftsförderer Wulfmeyer auf zufriedene Gesichter. „Es läuft sehr gut“, erzählt Vertriebsleiter „Living“ Hubert Wenisch. „Die Präsenz auf der Möbelmesse ist für uns unverzichtbar, man muss sich zeigen und ins Gespräch kommen.“ Nach Klinik oder Pflegeheim sieht es auf dem Stand nicht aus. Stiegelmeyer präsentiert komfortable und altersgerechte Betten mit verschiedenen Funktionen. „Wir zeigen hier elektrisch verstellbare Betten, die sich ohne Probleme in einen vorhandenen Bettrahmen einbauen lassen“, so Wenisch, „nur weil jemand beim Aufstehen Unterstützung braucht, muss das Bett nicht nach Pflegebett aussehen.“ Altersgerechte Möbel, ein Trend, den auch Bürgermeister Kähler für zukunftsweisend hält. „In Anbetracht der demografischen Entwicklung gehören solche Möbel bald zum altersgerechten Wohnen dazu.“

Zu einem abschließenden Gespräch trafen Bürgermeister Tim Kähler und Wirtschaftsförderer Dieter Wulfmeyer noch Christian Langwald, den Herforder Ansprechpartner vom Verband der Holz- und Möbelindustrie NRW. Auch Langwald bekräftigte noch einmal die Bedeutung der imm cologne für die Branche: „Die Stimmung ist gut an den Messeständen. Die Veranstalter erwarten in dieser Woche bis zu 150.000 Besucher, das Ziel werden sie sicherlich erreichen. Die imm cologne ist nun mal die Leuchtturmmesse. Sie wird internationaler, und das ist eine gute Entwicklung“