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Neugestaltung Lübberstraße

Die Herforder Fußgängerzone wird in mehreren Bauabschnitten neu ausgebaut.
Als erstes wurde die Bäckerstraße in 2015 erneuert.
In diesem Jahr soll die Lübberstraße gut 30 Jahre nach dem letzten Ausbau folgen.
Der Entwurf wurde von dem Freiraumplanungsbüro Lohaus & Carl aus Hannover erarbeitet. Er sieht eine Einteilung der Straßenfläche in drei unterschiedliche Bereiche vor:
Die Flächen vor den Geschäften können in einer Breite von 1-3 Metern für Auslagen, Werbetafeln oder Außengastronomie genutzt werden. In der Mitte der Straße befindet sich eine 3,50 m breite, hell gepflasterte, barrierefreie Laufzone für Fußgänger sowie den Liefer- und Versorgungsverkehr. Daneben befindet sich ein dunkler, 1,80m breiter Funktionsstreifen, der neben Bäumen auch Abfallbehälter, Bänke, Fahrradständer oder Spielgeräte integriert.

Zur besseren Sichtbarkeit für seheingeschränkte Personen werden die einzelnen Zonen mit kontrastreichen Belägen gepflastert. Als Pflastermaterialien werden –wie in der Bäckerstraße- heller europäischer Granit sowie dunkle bergische Grauwacke verwendet. Zudem wird ein tastbares Bodenleitsystem in Form von DIN-gerechten Rillenplatten eingesetzt. Die Straßenbeleuchtung erfolgt platzsparend und effizient mit Seilhängeleuchten.
4 große Platanen bleiben erhalten, weitere 5 kleinkronige Bäumen (z.B. Feldahorn) werden im Straßenverlauf neu gepflanzt.
Die Bauarbeiten werden Mitte Juni starten und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten werden auf rund 800.000 € geschätzt.