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Stadtführungen für Menschen mit Behinderungen
„Wichtig ist“, so Martina Nickles, „dass die historischen Stadtrundgänge speziell auf die verschiedenen Behinderungen zugeschnitten sind“. Deshalb wurden die Führungen in Zusammenarbeit mit den Betroffenen erarbeitet. Für Menschen mit einer Gehbehinderung oder Rollstuhlfahrer sind kurze barrierefreie und verkehrsarme Wege wichtig. Außerdem sollten an den verschiedenen Stationen der Führung Sitzgelegenheiten vorhanden sein.
Bei Führungen für gehörlose Menschen ist ein gutes Zusammenspiel des Stadtführers mit dem Gebärdendolmetscher gefordert. Beide müssen stets gut sichtbar stehen, damit die Gehörlosen die Gebärdensprache des Dolmetschers sehen oder von den Lippen des Stadtführers ablesen können.
Generell gilt für alle Führungen, dass sie nicht länger als eine Stunde dauern dürfen. Gerade blinde und sehbehinderte Menschen sind sehr gefordert. Ihnen werden die Objekte ausführlich beschrieben und wenn möglich auch zum Anfassen präsentiert. „Die abstrakte Beschreibung eines historischen Gegenstandes im Kopf zu einem Bild zusammenzusetzen, erfordert enorm viel Konzentration. Gleiches gilt, wenn dieser ertastet wird,“ weiß die Stadtführerin Angelika Bielefeld.
Die Führungen werden auch für Menschen mit geistiger Behinderung angeboten. Hier müssen die Führer flexibel sein und spontan auf Bedürfnisse der Teilnehmer reagieren können. „Wir werden uns auf die jeweiligen Wünsche unserer Teilnehmer einstellen, denn wir wollen, wie es das Motto ‚Herford für ALLE’ besagt, die lokale Geschichte allen zugänglich machen“, verspricht Angelika Bielefeld.
Bei Führungen für gehörlose Menschen ist ein gutes Zusammenspiel des Stadtführers mit dem Gebärdendolmetscher gefordert. Beide müssen stets gut sichtbar stehen, damit die Gehörlosen die Gebärdensprache des Dolmetschers sehen oder von den Lippen des Stadtführers ablesen können.
Generell gilt für alle Führungen, dass sie nicht länger als eine Stunde dauern dürfen. Gerade blinde und sehbehinderte Menschen sind sehr gefordert. Ihnen werden die Objekte ausführlich beschrieben und wenn möglich auch zum Anfassen präsentiert. „Die abstrakte Beschreibung eines historischen Gegenstandes im Kopf zu einem Bild zusammenzusetzen, erfordert enorm viel Konzentration. Gleiches gilt, wenn dieser ertastet wird,“ weiß die Stadtführerin Angelika Bielefeld.
Die Führungen werden auch für Menschen mit geistiger Behinderung angeboten. Hier müssen die Führer flexibel sein und spontan auf Bedürfnisse der Teilnehmer reagieren können. „Wir werden uns auf die jeweiligen Wünsche unserer Teilnehmer einstellen, denn wir wollen, wie es das Motto ‚Herford für ALLE’ besagt, die lokale Geschichte allen zugänglich machen“, verspricht Angelika Bielefeld.


