Der Alte Markt war wichtigster Handelsort und ist bis heute lebendiger Mittelpunkt der Herforder Altstadt. Hier stand bis 1878 das ursprünglich gotische, im 16. Jh. mit Renaissanceelementen ...
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Der Beschluss zum Bau eines Bismarckturmes auf dem Herforder Stuckenberg erfolgte am 26. Oktober 1904 im Herforder Hotel Görges (Nachfolger Hotel Stadt Bremen). Nach rund zweijähriger Planungs- und ...
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An der an das frühere Augustinerkloster erinnernden Brüderstraße finden sich zahlreiche Fachwerkbauten. Das 1521 von Heinrich Aldach, genannt Remensnider, erbaute Haus Brüderstraße 26 gilt als das künstlerisch reichste spätgotische ...
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Das mit spätgotischem Treppengiebel 1538 vom Bürgermeister der Neustadt, Heinrich Crüwell, erbaute Haus zeigt als Giebelinschrift (übersetzt): „Gott zum Lobe, der Stadt Herford zu Ehre und zum ...
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In der 1874 erbauten Villa, befindet sich seit 1941 das städtische Museum (zur Zeit nur Wechselausstellungen). Das von der Industriellenfamilie Schönfeld im klassizistischen Stil erbauten Gebäude, wurde in den ...
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Mit einem Vertrag von 1256 entstand in Herford eine reichsweit einmalige Rechtskonstruktion (Kondominat = Zusammenherrschaft): Die reichs- und papstunmittelbare Abtei begab sich unter den Schutz der Bürgerschaft, die ...
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Die „Safety Cones“ (Verkehrskegel) des amerikanischen Künstlers Dennis Oppenheim (*1938, †2011) für das Bergertor bilden den Auftakt für das Kunstprojekt „Fünf Tore / Fünf Orte“, das in den ...
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Ein Wallrundgang ist von vielen Stationen aus möglich. Herford entstand an den Furten im Mündungswinkel von Werre und Aa. An den Flussläufen und den sie verbindenden Stadtgräben entlang zog ...
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Elisabeth von der Pfalz wurde 1618 als Tochter des Kurfürsten von der Pfalz Friedrich V. und der Prinzessin Elizabeth Stuart von England geboren. Sie war von 1667 ...
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Auf dem Holland wohnte 16 Jahre Elisabeth von der Pfalz in Anwartschaft auf den Äbtissinnenposten, bevor sie 1667 Äbtissin wurde.
Die baulichen Reste der Süsternkapelle an der Berliner Straße erinnern ...
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Die ehemalige Möbelfabrik Gustav Kopka (gegründet 1861) war die erste moderne Serienmöbelfabrik in Herford und Ausgangspunkt der ostwestfälisch-lippischen Möbelindustrie. Das Fabrikgebäude von 1895 wurde von 1978 bis ...
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Sitz und Dekanatsgebäude des im 15. Jahrhundert aus Enger an die Johanniskirche verlegten Stifts „St. Johann und Dionys“ mit einem Renaissance-Portal von 1591 und dem Wappen des Dekans ...
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Der Marktplatz des Stadtteils Radewig ist einer der schönsten Plätze der Stadt. Für ihn wurden bereits 833, in karolingischer Zeit, von Kaiser Ludwig dem Frommen Markt-, Münz- ...
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Mit seinem internationalen Kunstprojekt „Stolpersteine“ erinnert der Künstler Gunter Demnig (*1947) an die Opfer der NS-Zeit. Mit den Tafeln aus Messing wird das Gedenken an die Menschen bewahrt, ...
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Die Bronzeplastik in Form eines Frieses mit Hansekogge und Stadtrelief erinnert an die Mitgliedschaft Herfords in der mittelalterlichen Hanse.
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In der Skulptur durchringt ein Kreisring eine Quadratplatte, dabei entstehen sehr unterschiedliche Raum- und Massewirkungen. Die Größe der Skulptur steht im Verhältnis zur Architektur des Gebäudes und dem ...
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Die Arbeit „Stehender Verkehr“ befindet sich an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit dem aufrecht stehenden, auf die Form einer Stele gepressten grünen Volvo greift der Künstler ...
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Der Platz erinnert an Käthe Elsbach (verheiratete Maass). Sie stammte aus der jüdischen Industriellenfamilie, die im heutigen Elsbach-Haus in den 1920er Jahren die größte Wäschefabrik Europas betrieb. In der NS-Zeit ...
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Am Münsterkirchplatz steht das Kantorhaus, ein zwischen 1484 und 1494 erbautes zweigeschossiges Fachwerk-Traufenhaus mit Ziegelausfachung im Zierverband. Das Obergeschoss kragt nach allen Seiten über gekehlte Knaggen vor, in die ...
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In den Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert residierten u.a. Kanonissen und Spitzenbeamte der Fürstabtei. In Hausnummer 7 fanden im 17. Jahrhundert die Labadisten unter dem Schutz der Äbtissin Elisabeth v.d. ...
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Das 1909 eingeweihte Denkmal am Linnenbauerplatz ist dem letzten Herforder Handweber gewidmet, der sein Leinen noch selbst zum Verkauf in die Stadt brachte. Der Bildhauer Gregor v. Bochmann zeigt ...
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Das Rilke-Gedicht „Der Ball“ ist seit 2004 auf 153 Metern Länge vor dem Marta Herford zu lesen. Der Gedichttext führt in einer beidseitig lesbaren umlaufenden Schlaufe vom Eingang ...
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Das bronzene Stadtmodell zeigt die Größe der mittelalterlichen Stadt in der Mitte des 17.Jahrhunderts mit seinen zahlreichen kirchlichen Bauten und ausgedehnter Stadtbefestigung. Der ehemals auf dem Alten ...
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Das Herforder Münster war die Kirche des reichsunmittelbaren Frauenstifts und die Urpfarrkirche Herfords. Das ab 1220 unter der Äbtissin Gertrud II. zur Lippe über einem ottonischen Vorgängerbau ...
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Die Sparkasse Herford zeigt vor und in ihrem Hauptgebäude eine detaillierte Schau zur Herforder Münzgeschichte. Der Grundriss der abteilichen und städtischen Münze, die an diesem Platz stand, ist ...
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Seit der Eröffnung im Mai 2005 zieht das Museum Marta Herford Besucher aus der ganzen Welt an. Die einzigartige Raumskulptur des amerikanischen Stararchitekten Frank Gehry beherbergt ein ...
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Der Neue Markt als Zentrum der Herforder Neustadt ist einer der schönsten Herforder Plätze. Im Schatten der Johanniskirche wird er von Fachwerk- und Renaissancearchitektur geprägt. Dazu gehört das ...
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Die 1902 im neogotischen Stil errichtete Petrikirche dient der evangelisch-reformierten Gemeinde Herfords als Gotteshaus.
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Über den Fluss Aa verbindet die Radewiger Brücke die Stadtteile Radewig und Altstadt. Hier befand sich seit dem 13. Jh. die Radewiger Mühle und der sogenannte Hexenkolk, ...
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Das schlossartige, neobarocke Rathaus und die Markthalle wurden in den Jahren 1913/17 auf dem ehemaligen Gelände der Fürstabtei Herford errichtet. Die Erinnerung an die Abtei soll der Brunnen ...
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Der barocke Saalbau von 1715/16 mit neoromanischem Hallen- und Choranbau von 1891 war ehemals Kirche der seit dem 13. Jahrhundert hier ansässigen Johanniter- oder Malteserritter-Kommende. Am als ...
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Die gotische Hallenkirche St. Johannis ist die Pfarrkirche der um 1220 gegründeten Herforder Neustadt und beeindruckt durch ihre Glasfenster, die zu den ältesten in Westfalen gehören. Von 1414 bis ...
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Die im 13./14. Jahrhundert erbaute Kirche war bis 1530 Station der mittelalterlichen Jakobspilger. Seit 1590 dient sie der Radewig als Pfarrkirche. In der westfälischen Hallenkirche befindet sich noch ...
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Am Luttenberg an der Stiftbergstraße fand nach sagenhafter Überlieferung Mitte des 10. Jahrhunderts eine Marienvision statt, die erste Erscheinung der Gottesmutter nördlich der Alpen. In Folge wurde bereits 1011 ...
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Für ihre Arbeit „Wartestein“ spaltete Susanne Tunn (*1958) einen Stein, bearbeitete sein Inneres und fügte die Teile anschließend wieder zusammen. Die stählerne Skulptur neben dem Stein ...
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Die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde wurde am 14. März 2010 – fast 72 Jahre nach der Zerstörung der alten Synagoge – eingeweiht. Sie wurde im gleichen neogotischen Baustil ...
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Die Arbeit „Ohne Titel“ von Wilfried Hagebölling (*1941) besteht aus einer positiven und einer negativen Form: Eine architektonische Struktur aus Beton, die sich über dem Boden ...
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Das einzige Wittekinddenkmal Deutschlands erinnert an den großen Gegenspieler Karls des Großen. Der Sachsenherzog Wittekind (oder Widukind) leistete erbitterten Widerstand gegen die überlegenen Franken und ihren christlichen ...
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Die zweiteilige Arbeit von Wolf Gloßner (*1946) entstand nach dem Vorbild eines gotischen Torbogens. Die symmetrische, architektonische Struktur des Torbogens ist ein Thema, das den Künstler ...
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Die 2005 eröffnete Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte im ehemaligen Polizeigefängnis des Rathauses (Rathausrückseite) erinnert an die in Stadt und Kreis Herford verfolgten Minderheiten und dokumentiert den GESTAPO-Terror zur Zeit ...
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